Stiftung Gmelin (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 464 Zugang 1979-11
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Archive von Anstalten, Körperschaften und Stiftungen >> Gesundheit und Soziales >> Stiftung Gmelin
Überlieferungsgeschichte
Der als 5. Kind des Pfarrers Jeremias Gmelin in Badenweiler geborene und aufgewachsene Georg Adam Gmelin (1721-1799) ließ sich nach wechselnden Tätigkeiten in holländischen und englischen Militärdiensten sowie militärischen Expeditionen in Übersee 1765 in Frankfurt nieder, wo er zuletzt Generalmajor für den Kurrheinischen Kreis war. Da seine beiden Ehen kinderlos blieben, verfügte er testmentarisch die Verwendung seines Vermögens zu einer Stipendien-Stiftung für die evangelischen männlichen Nachkommen seiner zahlreichen Geschwister. Aus den Zinsen des Vermögens sollten sowohl begabten Lehrlingen als auch Schülern und Studenten Stipendien für eine begrenzte Zeit ausgezahlt werden. Außerdem konnten ein freier Mittagstisch an der Universität Göttingen sowie Reisestipendien verliehen werden. Für die Sozialgeschichte des Bürgertums in Baden und Württemberg hat der Bestand wegen des langen Bestehens der Stiftung nicht zu unterschätzende Bedeutung.
Nach der 2. Währungsreform 1949 war der Fonds so reduziert, daß die Stiftung aufgelöst werden mußte. Ihr Schriftgut wurde dem Genrallandesarchiv 1979 durch die Milder-Stiftungen-Verwaltung Bruchsal übergeben.
Inhalt und Bewertung
Verwaltung: Stiftungsurkunde und -gesetz.- Verwalter.- Rechnungswesen
Stipendien: Anträge und Bezüge (Einzelfälle)
Kapitalanlagen: Darlehen an natürliche und juristische Personen
Rechnungen
Der als 5. Kind des Pfarrers Jeremias Gmelin in Badenweiler geborene und aufgewachsene Georg Adam Gmelin (1721-1799) ließ sich nach wechselnden Tätigkeiten in holländischen und englischen Militärdiensten sowie militärischen Expeditionen in Übersee 1765 in Frankfurt nieder, wo er zuletzt Generalmajor für den Kurrheinischen Kreis war. Da seine beiden Ehen kinderlos blieben, verfügte er testmentarisch die Verwendung seines Vermögens zu einer Stipendien-Stiftung für die evangelischen männlichen Nachkommen seiner zahlreichen Geschwister. Aus den Zinsen des Vermögens sollten sowohl begabten Lehrlingen als auch Schülern und Studenten Stipendien für eine begrenzte Zeit ausgezahlt werden. Außerdem konnten ein freier Mittagstisch an der Universität Göttingen sowie Reisestipendien verliehen werden. Für die Sozialgeschichte des Bürgertums in Baden und Württemberg hat der Bestand wegen des langen Bestehens der Stiftung nicht zu unterschätzende Bedeutung.
Nach der 2. Währungsreform 1949 war der Fonds so reduziert, daß die Stiftung aufgelöst werden mußte. Ihr Schriftgut wurde dem Genrallandesarchiv 1979 durch die Milder-Stiftungen-Verwaltung Bruchsal übergeben.
Inhalt und Bewertung
Verwaltung: Stiftungsurkunde und -gesetz.- Verwalter.- Rechnungswesen
Stipendien: Anträge und Bezüge (Einzelfälle)
Kapitalanlagen: Darlehen an natürliche und juristische Personen
Rechnungen
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST