Königliches Polizeipräsidium; Kommunale und staatliche Polizeiverwaltung
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Magistratsakten (1868-1930), R 1337, Bd. 1
Magistratsakten (1868-1930)
Magistratsakten (1868-1930) >> Polizeiwesen >> Polizeipräsidium >> Organisation und Personal
1872 - 1922
Enthält u.a.: Korrespondenz des Präsidenten mit dem Oberbürgermeister; Personalangelegenheiten; Dienstjubiläum des ehemaligen Polizeipräsidenten Guido von Madai; Todesanzeige des Kgl. Polizeirats Dr. jur. Louis Rumpff; Bericht über die Schwurgerichtsverhandlung vom 29.06. bis 01.07.1885 gegen Julius Lieske, angeklagt des Mordes an dem Kgl. Polizeirat Dr. Rumpff am 13.01.1885 zu Frankfurt; Ernennungen zum Polizeipräsidenten; Wohnen und Treiben der Prostituierten in der Großen Fischergasse; Preisermäßigung für die Schutzleute bei Benutzung des städtischen Schwimmbades; Beschwerden gegen Schutzmänner; polizeilicher Sicherheits- und Nachtwachtdienst in Eschersheim; Geschäfts- und Reviereinteilung der königlichen Polizeiverwaltung in Frankfurt, 1912; Kurzbiographie des Vorsitzenden des Vollzugsausschusses des Soldatenrates und Mitglieds der Exekutive des Arbeiterrates Leopold Harris, vorübergehend Polizeipräsident; Neuordnung der Polizei; Einführung der Sicherheitspolizei; Aufgaben der Schutzpolizei
Magistratsaktei: 1966-51
Archivale
Band: 1
Madai, Guido von: Polizeipräsident
Rumpff, Louis: Polizeirat
Lieske, Lulius: mutmaßlicher Mörder des Polizeirats Lieske
Harris, Leopold
Polizeipräsidium
Schwurgericht
Arbeiter- und Soldatenrat
Sicherheitspolizei
Schutzpolizei
Eschersheim
Polizei
Verwaltung
Polizeipräsident
Personal
Justiz
Gericht
Prostitution
Große Fischergasse
Schutzmann
Schwimmbad
Sicherheitsdienst
Nachtwache
Sicherheitspolizei
Schutzpolizei
Jubiläum
Öffentlicher Dienst
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt am Main.
20.08.2025, 12:26 MESZ