Everhard von Andopen, Knappe, bekennt von Graf Godefried von Arnsberg als erbliches Burglehen einen Hof und Hufe zu Westerendorp empfangen zu haben mit der Maßgabe, dass das Lehen an den Grafen zurückfallen solle, wenn Everhard oder seine Erben ihren Burgsitz zu Hertsberg oder auf einem anderen gefährlichen Schloss nicht mehr besetzen sollten.
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v. Papen-Westrich, Bestand St, St 001
v. Papen-Westrich, Bestand St
v. Papen-Westrich, Bestand St >> C - Urkunden
1344 Dez. 6 {(op sante Nycolaus dagh des heilighen bischops)}
Enthält: Everhards Siegel hängt an. Rückaufschrift (14. Jahrh.): Litera, qua Everhardus de Andopen recognoseit se curtem in Westerendorp taliter a domino comite Arnsbergensi recepisse, guod guando cumque ipse vel heredes sui non residentiam castrensem fecerint in Hertesberg, extunc libere devolvetur ad comitem Arnsbergensem; Lehenbrieff zu Westendorp, Or. Pgt.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ