Die Lehen und Güter, die die 1578 Belehnten zum Teil von Philipp Valentin von der Malsburg gekauft hatten und die dann neben ihm ausweislich der a...
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Urk. 14, 8817
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Meisebug, Nr. 4
A I u, von Meysebug sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Me >> Meisenbug, von >> 1700-1719
1703 Juni 19
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Lehen und Güter, die die 1578 Belehnten zum Teil von Philipp Valentin von der Malsburg gekauft hatten und die dann neben ihm ausweislich der alten Lehnbriefe von dem verstorbenen Neidhard von Buchenau an seine Tochter Mechthild und dann an ihre Kinder als mütterliche Erbgüter gefallen waren, nämlich: 1.) ein Burglehen zu Hattenbach [Ortsteil der Gem. Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit seinem Zubehör; 2.) alles, was die 1578 Belehnten zu Frielingen [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Gersdorf [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Willingshain [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Ambirterode [Wüstung in der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Heiligenborn [Wüstung in der Gemarkung Frielingen, Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und zu Keudelbach [Wüstung in der Gemarkung Frielingen (?), Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] hatten; 3.) ein wüstes Gut zu Hertwigsdorf [Wüstung in der Gemarkung Wallenstein, Gem. Knüllwald, Schwalm-Eder-Kr.]; 4.) ein Haus und Äcker zu Oberaula [Gem., Schwalm-Eder-Kr.]; 5.) ein wüstes Gut zu Reimboldshausen [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 6.) die Wüstung zu Allendorf [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 7.) was die 1578 Belehnten zu Mengshausen [Ortsteil der Gem. Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] von Rechts wegen zu Lehen haben sollten. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Johann Wilhelm Thaurer
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Johann Wilhelm Thaurer
Belehnte/r: Wilhelm Hartmann von Meisenbug, Oberforstmeister zu Marburg, Sohn des verstorbenen Georg Philipp von Meisenbug, Major Karl Gustav von Meisenbug, Sohn des verstorbenen Heinrich Leo von Meisenbug, sowie anstatt der Söhne des verstorbenen Wilhelm von Meisenbug, Karl Wilhelm, Christian Ernst, Philipp Heinrich, August Johann, Aemilius und Friedrich von Meisenbug, deren Mutter Margarethe Sibylle, geborene von (Willich), und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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