Europatag des Landtags
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931018/115
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Mai
5. Mai 1993
Bei den Vorbereitungen des Europatages gab es Streit mit den rechtsradikalen Republikanern. Nach dem Willen des Landtags sollten beim Europatag nur Europapolitiker des Landes mit den Jugendlichen diskutieren. Daher wurde der Bundesvorsitzende der rechtsradikalen Republikaner Franz Schönhuber nicht eingeladen. Trotzdem ist er gekommen. ALBER: Nimmt Stellung zur Frage einer Abstimmung über den Maastrichter Vertrag. "Volksabstimmungen selber lösen im Grunde noch keine Probleme". SALISCH: Die Gesellschaft ist wach und aufmerksam genug, daß sie bei Abstimmungen nicht auf Rattenfänger hereinfällt. Die deutsche Gesellschaft kann mehr Bürgerbeteiligung vertragen. OETTINGER: Schönhuber, der Mitglied des europäischen Parlamentes ist, ist die meiste Zeit dort nicht anwesend. "Er steckt Staatsknete ein, aber nimmt nicht Staatspflichten wahr". Schönhubers Bilanz ist eine Ernüchterung, ist eine Bilanz des Populismus, der Faulheit und der Erfolglosigkeit.
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Audio-Visuelle Medien
Europa; Europatag
Partei: CDU
Partei; Republikaner; Europatag des Landtags
Partei; SPD
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ