Des Johann Friedrich Behaim von Schwartzbach, des innern geheimen Rats, Wittib und Johann Philipp Rothenhöffer als Exekutoren des Wolf Rehleinschen Stipendiums geben zu erkennen, daß das von seiner Ehefrau Maria Helena, geb. Ayrmännin seelig, ererbte Nebenhaus in der alten Ledergasse dem Johann Georg Zobl und seiner Ehefrau verkauft wurde, daß aber der daraus erlöste Kaufpreis, den die Erben des Nicolaus Rudolph Fleischbein mit Arrest belegt und von dem die Käufer 2000 fl. im Schauamt deponiert haben, zur Abzahlung der darauf stehenden Schulden angewendet werden sollen. Außerdem hat Johann Friedrich Behaim auf dieser und der daran stoßenden Behausung, gemäß Urkunde vom 02.11.1701 1500 fl., die Wolff Rehlische Stiftung vom 02.03.1691 gemäß der Schuldübernahme der Frau Rothenhoff seelig und deren Bruder Johann Christoph Ayermann 1000 fl. Kapital liegen. Mit Einwilligung der Fischbeinschen Erben ist von dem Kaufpreis der Behaimschen Wittib wegen ihrer Schuld von 1500 fl. 1000 fl. vom Schauamt, sowie das Stipendiengeld von 1000 fl. bar ausbezahlt worden. Daraufhin sind die Behaimschen Wittib, wegen ihrer noch ausständigen 500 fl. und die Exekutoren der Rehelischen Stipendien wegen der noch ausstehenden Zinsen auf das andere anstoßende größere Haus verwiesen worden, unter Wahrung der vorhergehenden Hypotheken. Die Forderung des Dr. Martin Pellerüber 250 fl. wegen des Leichenbegängnisses der Frau Rothenhofferin wird durch die restlichen 200 fl. abgeglichen und für den Rest von 50 fl. auf den Kaufschilling des andern Hauses verwiesen. In diese Rechtsgeschäfte willigen die genannten Rothenhofferischen Gläubiger ein. (Vierfache Ausfertigung).

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Stadtarchiv Nürnberg
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