Grundakten des Gutes Hiddenhausen, Kirchspiel Hiddenhausen in der Vogtei Enger (Erben Consbruch)
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D 605, 859
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 9. Justiz >> 9.6. Grundakten adliger Güter und sonstiger Besitzungen
(1701 - 1703) (1730) 1763 - 1808
Enthaeltvermerke: Enthält: Verkauf des Zehnten und der Güter zu Hiddenhausen durch die Brüder Heinrich Wildebrand Alexander und Hermann Ferdinand von Groll (vorher: von Eller) an den Amtmann Consbruch (Bl. 5), 1701 - 1703 Verkauf der Salzrenten zu Salzuffeln durch den Kommandeur Jürgen Adolph Caspar von Ittersum und seine Frau Sophia Christina geb. von Ledebur (Bl. 14), 1730 Versorgung der Kinder erster Ehe bei der erneuten Heirat der Amtmännin Consbruch geb. Staffhorst mit Hermann Adolph Cruel, Amtmann zu Hiddenhausen (Bl. 15, 55), 1764 Verzeichnis der Immobilien des Gutes Hiddenhausen (Bl. 91, 25) Eröffnung des Testaments des Amtmanns Cruel (Bl. 93), 1771 Abfindung der Ernestina Friderika geb. Consbruch, Witwe Schrader (Bl. 103), 1776 Kaution des Franz Heinrich Diederich Consbruch für die Pachtung des Amts Sparrenberg (Bl. 109), 1776 Consbruch . / . Cruelsche Vormundschaft: Versorgung der Stiefgeschwister (Bl. 208), 1779 Schuldenregelung: Verzeichnis der im Nachlass des Amtmanns Cruel vorgefundenen Obligationen (Bl. 257)
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 9. Justiz (Gliederung)
- 9.6. Grundakten adliger Güter und sonstiger Besitzungen (Gliederung)