Michael Dey, seßhaft zu Kettenacker, bekundet, dem würdigen und wohlgelehrten Herrn Meister Anderiß Fiessen, Inhaber der Kaplaneifrühmeß der Unteren Pfarrkirche zu Wilflingen, und allen seinen Nachfolgern an der gen. Kaplanei für 20 lb h Lw. (10 Batzen je fl), deren Empfang er bestätigt, gegen einen jährlichen Zins von 1 lb h, zahlbar auf Nikolaustag [6. Dez.], aus seinen eigenen 4 1/2 J. Acker zu Kettenacker (Anst.: Martin Glatiß, Schultheiß zu Kettenacker, dessen Sohn Martin Glatiß, gen. Fessler) und mehr 1 J. Acker im Aiczart (anwandend teils an den gen. 4 1/2 J. Acker und teils an das Holz) verkauft zu haben. Schultheiß und Gericht zu Kettenacker haben das Unterpfand für das Hauptgut und den Zins für ausreichend erklärt. Bei Nichteinhaltung der Kaufbedingungen können sich der Käufer und seine Nachfolger an dem Gut des Verkäufers und seiner Erben schadlos halten.
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Michael Dey, seßhaft zu Kettenacker, bekundet, dem würdigen und wohlgelehrten Herrn Meister Anderiß Fiessen, Inhaber der Kaplaneifrühmeß der Unteren Pfarrkirche zu Wilflingen, und allen seinen Nachfolgern an der gen. Kaplanei für 20 lb h Lw. (10 Batzen je fl), deren Empfang er bestätigt, gegen einen jährlichen Zins von 1 lb h, zahlbar auf Nikolaustag [6. Dez.], aus seinen eigenen 4 1/2 J. Acker zu Kettenacker (Anst.: Martin Glatiß, Schultheiß zu Kettenacker, dessen Sohn Martin Glatiß, gen. Fessler) und mehr 1 J. Acker im Aiczart (anwandend teils an den gen. 4 1/2 J. Acker und teils an das Holz) verkauft zu haben. Schultheiß und Gericht zu Kettenacker haben das Unterpfand für das Hauptgut und den Zins für ausreichend erklärt. Bei Nichteinhaltung der Kaufbedingungen können sich der Käufer und seine Nachfolger an dem Gut des Verkäufers und seiner Erben schadlos halten.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 125
Wilflingen, Anhang
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Wilflingen
1558 Dezember 6 (Nikolaus)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Siegler: auf Bitten des A. und im Namen des Gerichts von Kettenacker Martin Glatiß, Schultheiß daselbst, Martin Kurtz, Vogt und Ammann zu Hettingen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1) D.: Michaell Dey von Ketnacker zinst ain pfund Haller vff Nicolai; jetz Hanns Stecker; jetz Marthin Glatus; 1558; N. 14; Lit. A:A; 2) Vermerk, daß das Kapital 1653 von den Schuldnern der Heiligenpflege abgelöst wurde, begl. durch Johann Jakob Brennyss
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1) D.: Michaell Dey von Ketnacker zinst ain pfund Haller vff Nicolai; jetz Hanns Stecker; jetz Marthin Glatus; 1558; N. 14; Lit. A:A; 2) Vermerk, daß das Kapital 1653 von den Schuldnern der Heiligenpflege abgelöst wurde, begl. durch Johann Jakob Brennyss
Brennyssen, Johann Jakob, öffentl. Notar
Dey, Michael, Kettenacker
Fiessen, Andreas (Andris, Anderiß), Pfarrer, Wilflingen
Glatiß, Martin, gen. Fessler
Glatiß, Martin, Schultheiß, Kettenacker
Glatus, Marthin
Kurtz, Martin, Vogt und Ammann, Hettingen
Stecker, Hanns
Hettingen SIG
Kettenacker, Gammertingen SIG
Wilflingen, Langenenslingen BC
Reallasten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
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