[S 1] 08 Nachlass Johannes Hettling (Bestand)
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08 NL 04
Stadtarchiv Lemgo (Archivtektonik) >> Nachlässe (natürliche Personen)
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Zu den Inhalten des Bestandes - siehe linke Seite.
Vorwort: Johannes Hettling (1915 - 2009), Sohn des Lemgoer Pfarrers Albert Hettling (*1884, † 1967, von 1910 bis 1952 Pfarrer an St. Nicolai), hat über mehrere Jahre hinweg einzelne Abgaben an das Archiv gemacht.
Die Einzelzugänge wurden vom Archiv unter dem Namen der abgebenden Person zu einem Bestand zusammengefasst. Um einen Nachlass im archivischen Sinne handelt es sich jedoch nicht, denn es finden sich weder biographische Informationen noch Materialien aus der beruflichen Tätigkeit Johannes Hettlings oder eine in sich geschlossene Spezialsammlung.
Die im Bestand zusammengefassten Gegenstände ergeben ein aufschlussreiches Bild über die Verbindungen und die gesellschaftliche Stellung, die die Familie Hettling im Kreise bedeutender Persönlichkeiten und Familien des Ortes hatte. So weist der Bestand originale Dokumente mit bekannten Namen wie Karl Meier (*1882 Detmold, † 1969 Lemgo; Oberstudienrat, Heimatforscher, Schriftsteller, Zeichner in Lemgo), Familie Süvern (seit Anfang 18. Jh. in Lemgo ansässig; siehe NL 17 Familie Süvern' im Stadtarchiv Lemgo), Friedrich Sauerländer (*1874 Lemgo, † 1967 Lemgo; Rektor, Heimatforscher) und Prinzessin Carola zur Lippe (*1873 Oberkassel, †1958 Lemgo; letzte Äbtissin von St. Marien in Lemgo) auf.
Besonders zu verweisen ist auf ein unveröffentlichtes Originalmanuskript von Wilhelm Süvern (*1892 , † 1980; Schulrektor, Heimatschriftsteller) mit dem Titel "Blätter zur Geschichte der Familie Süvern", eine in fortlaufenden Heften geführte Familienchronik, beginnend im September 1926 mit der letzten Eintragung im Oktober 1929 (Nr. 16 des Bestands). Unter der Nr. 22 des Bestands finden sich Briefe und andere Schriftstücke der Familie Süvern aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Vieles aus dem Nachlass Albert Hettlings und auch Karl Meiers (siehe NL 40 Karl Meier) ging von Johannes Hettling in das Eigentum des Archivs über. Dabei wurden nicht alle Abgaben dem Nachlass-Bestand zugeordnet, sondern nach Format und Sachbezug in anderen Beständen verzeichnet.
Einige der Unterlagen liegen nur als Fotokopie vor.
Der Bestand umfasst 31 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1702 bis 1986 und wurde auf der Grundlage der vorhandenen Kartei in AUGIAS. 8 neu verzeichnet.
Ein bestandsweiter Personen- und Sachindex ermöglicht die Suche nach Namen und Stichworten.
Literatur:
Wilhelm Süvern: To Sodeburen - Süvern 1368 - 1980. Familiengeschichte aus sieben Jahrhunderten, Lemgo 1980.
Weitere Publikationen von Wilhelm Süvern in Lippische Bibliographie Online
Informationen zu und Publikationen von Pastor Albert Hettling in
Lippische Bibliographie Online
Sabine Lehr Lemgo, Oktober 2007
Vorwort: Johannes Hettling (1915 - 2009), Sohn des Lemgoer Pfarrers Albert Hettling (*1884, † 1967, von 1910 bis 1952 Pfarrer an St. Nicolai), hat über mehrere Jahre hinweg einzelne Abgaben an das Archiv gemacht.
Die Einzelzugänge wurden vom Archiv unter dem Namen der abgebenden Person zu einem Bestand zusammengefasst. Um einen Nachlass im archivischen Sinne handelt es sich jedoch nicht, denn es finden sich weder biographische Informationen noch Materialien aus der beruflichen Tätigkeit Johannes Hettlings oder eine in sich geschlossene Spezialsammlung.
Die im Bestand zusammengefassten Gegenstände ergeben ein aufschlussreiches Bild über die Verbindungen und die gesellschaftliche Stellung, die die Familie Hettling im Kreise bedeutender Persönlichkeiten und Familien des Ortes hatte. So weist der Bestand originale Dokumente mit bekannten Namen wie Karl Meier (*1882 Detmold, † 1969 Lemgo; Oberstudienrat, Heimatforscher, Schriftsteller, Zeichner in Lemgo), Familie Süvern (seit Anfang 18. Jh. in Lemgo ansässig; siehe NL 17 Familie Süvern' im Stadtarchiv Lemgo), Friedrich Sauerländer (*1874 Lemgo, † 1967 Lemgo; Rektor, Heimatforscher) und Prinzessin Carola zur Lippe (*1873 Oberkassel, †1958 Lemgo; letzte Äbtissin von St. Marien in Lemgo) auf.
Besonders zu verweisen ist auf ein unveröffentlichtes Originalmanuskript von Wilhelm Süvern (*1892 , † 1980; Schulrektor, Heimatschriftsteller) mit dem Titel "Blätter zur Geschichte der Familie Süvern", eine in fortlaufenden Heften geführte Familienchronik, beginnend im September 1926 mit der letzten Eintragung im Oktober 1929 (Nr. 16 des Bestands). Unter der Nr. 22 des Bestands finden sich Briefe und andere Schriftstücke der Familie Süvern aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Vieles aus dem Nachlass Albert Hettlings und auch Karl Meiers (siehe NL 40 Karl Meier) ging von Johannes Hettling in das Eigentum des Archivs über. Dabei wurden nicht alle Abgaben dem Nachlass-Bestand zugeordnet, sondern nach Format und Sachbezug in anderen Beständen verzeichnet.
Einige der Unterlagen liegen nur als Fotokopie vor.
Der Bestand umfasst 31 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1702 bis 1986 und wurde auf der Grundlage der vorhandenen Kartei in AUGIAS. 8 neu verzeichnet.
Ein bestandsweiter Personen- und Sachindex ermöglicht die Suche nach Namen und Stichworten.
Literatur:
Wilhelm Süvern: To Sodeburen - Süvern 1368 - 1980. Familiengeschichte aus sieben Jahrhunderten, Lemgo 1980.
Weitere Publikationen von Wilhelm Süvern in Lippische Bibliographie Online
Informationen zu und Publikationen von Pastor Albert Hettling in
Lippische Bibliographie Online
Sabine Lehr Lemgo, Oktober 2007
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET