(Bischof Rudolf und das Domkapitel zu Halberstadt)
Vollständigen Titel anzeigen
U 5, IX Nr. 138 (Benutzungsort: Magdeburg)
U 5 (Benutzungsort: Magdeburg) Hochstift Halberstadt
Hochstift Halberstadt >> IX Verwaltung der Regalien, auch Schuldenwesen der Bischöfe
1704 Okt. 21
Urkunden
Inhalt: Bischof Rudolf und das Kapitel (Dekan Curd von Driburg) bezeugen, dass der Rat von Braunschweig Bischof Ernst und dem Stift zwei Briefe über das Schloss Hornburg d.d. 1396 Galli gegeben hatte, wie umgekehrt Bischof Ernst dem Rat: in dem einen Brief steht, dass der Rat 1000 Mark am Schloss stehn hätte und wie es mit der Rückzahlung gehalten werden solle, im anderen, dass der Rat eigentlich noch außerdem 400 Mark zu fordern hätte, dafür aber der Bischof die Stadt 8 Jahre lang beschützen und die Lösungssumme nur 1000 Mark betragen solle. Jetzt hat der Rat die bischöflichen Briefe zurückgegeben, aber der Bischof ist zur Zeit nicht im Stande, die des Rates zurückzugeben, doch der twidracht willen, de uns nu anliegende is mid den borgeren to Halberstadt, verspricht aber dies zu tun, sobald es ihm möglich ist.
Beglaubigungen: 2 Siegel
Edition/Regest: UB Halberstadt Hochstift 3216
Beglaubigungen: 2 Siegel
Edition/Regest: UB Halberstadt Hochstift 3216
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:31 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.02. Hochstift/Fürstentum Halberstadt (Tektonik)
- 01.02.01. Urkunden (Tektonik)
- Hochstift Halberstadt (Bestand)
- IX Verwaltung der Regalien, auch Schuldenwesen der Bischöfe (Gliederung)