Gerichtsbrief des Gabriel Nutzel, Stellvertreter des Schultheißen, und der Schöffen der Stadt Nuremberg, inhaltlich dessen der Kläger Cunz Heberlein von Undter Haidelbach vor Wilhelm Hegnem Stadtrichter, der der Sachen an Statt und von wegen des St. Klara-Klosters Richter war, gegen Hans Burtzel von Gerersdorf eine Klage angestrengt hatte und den mit Urteil d.d. Sambstag nach Sannt Johannstag vor der gulden Pforten 1491 zugesprochen erhaltenen Hof des Beklagten unter Mitwirkung des Landboten Hans Plewer und des geschwornen Schöffen Sebolt Tucher an Ulrich Trollung, Bürger und "Unterkeufel" zu Nuremberg veräussert. - Zeugen: Anton Haller, Endres von Watt. - Siegler: das Gericht zu Nürnberg.
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Gerichtsbrief des Gabriel Nutzel, Stellvertreter des Schultheißen, und der Schöffen der Stadt Nuremberg, inhaltlich dessen der Kläger Cunz Heberlein von Undter Haidelbach vor Wilhelm Hegnem Stadtrichter, der der Sachen an Statt und von wegen des St. Klara-Klosters Richter war, gegen Hans Burtzel von Gerersdorf eine Klage angestrengt hatte und den mit Urteil d.d. Sambstag nach Sannt Johannstag vor der gulden Pforten 1491 zugesprochen erhaltenen Hof des Beklagten unter Mitwirkung des Landboten Hans Plewer und des geschwornen Schöffen Sebolt Tucher an Ulrich Trollung, Bürger und "Unterkeufel" zu Nuremberg veräussert. - Zeugen: Anton Haller, Endres von Watt. - Siegler: das Gericht zu Nürnberg.
StAN Rst. Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden 237
5.3 a Reichsstadt Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden
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1492 Januar 7
Ausf., Pergament; das Siegel (entzwei gebrochen) hängt an.
Urkunden
deutsch
Originaldatierung: geben am Sambstag nach der heilligen drey Konig tag ao 1492.
Nützel, Gabriel
Hegn, Wilhelm
Purzel, Johann
Pleuer, Johann
Tucher, Sebald
Trollung, Ulrich
Haller, Anton
Watt, Endres von
Unterhaidelbach (Gde. Leinburg, Lkr. Nürnberger Land)
Gerersdorf (Gde. Burgoberbach, Lkr. Ansbach)
Schultheiß, Nürnberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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