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Johann, [Sohn des] Hermann von Thorn (Thoruon) [poln. Torun]
genannt von (Dattlen) [?], Kleriker der Diözese Kulm, öffentlicher Notar
kaiserlicher...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1351-1360
1354 Februar 8
Ausfertigung, Pergament, Notarszeichen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... anno a nativitate eiusdem Domini millesimo CCCmo LIIII° indictione VII pontificatus sanctissimi in Christo patris ac domini nostri domini Innocentii divina providentia pape VI anno secundo mensis Februarii die VIII hora sexta vel quasi in Fulda in novo castro Herbipolensis diocesis in superiore refectorio yemali eiusdem castri
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann, [Sohn des] Hermann von Thorn (Thoruon) [poln. Torun] genannt von (Dattlen) [?], Kleriker der Diözese Kulm, öffentlicher Notar kaiserlicher Autorität, transsumiert auf Bitte des Gottfried, Dekan des Klosters Fulda, eine untersuchte und für unverdächtig befundene Urkunde. Ausstellungsort: in der Neuen Burg bei Fulda, im Winterrefektorium. Notarszeichen. Inserierte Urkunde von 1339 August 29: Johann [von Luxemburg], König von Böhmen, schenkt dem Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, für geleistete und zu leistende Dienste 500 Prager Groschen. Zahlungstermin ist das nächste Pfingstfest [1340 Juni 4]. Ankündigung des Sekretsiegels des Königs. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Simon von Schlitz genannt von Görtz (Geuowirtz), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Magister Otto von dem Rotenkolbe, Kanoniker von St. Marien in Erfurt, Diözese Mainz, und Heinrich von Bamberg, Kanoniker von St. Stephan in Bamberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Giso von der Tann, Kanoniker in Rasdorf, Diözese Würzburg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Vgl. die Ausfertigung der inserierten Urkunde unter Nr. 334.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.