Kläger: Freiherr Georg Wilhelm von Hammerstein zu Stintenburg, Beklagte: Ritterschaft und Landschaft des Fürstentums Lauenburg, Nebenbeklagter: der Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg als Herzog von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Ludwig Pfeiffer, Lizentiat der Rechte Conrad Franz von Steinhausen, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung durch den Freiherrn von Hammerstein aus einer Bürgschaft für den Landschaftseinnehmer Balthasar Christian Vohrkampf, Pächter des Gutes Seedorf, der Gelder der Landschaft unterschlagen hatte und verschuldet aus dem Herzogtum geflohen war
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Kläger: Freiherr Georg Wilhelm von Hammerstein zu Stintenburg, Beklagte: Ritterschaft und Landschaft des Fürstentums Lauenburg, Nebenbeklagter: der Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg als Herzog von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Ludwig Pfeiffer, Lizentiat der Rechte Conrad Franz von Steinhausen, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung durch den Freiherrn von Hammerstein aus einer Bürgschaft für den Landschaftseinnehmer Balthasar Christian Vohrkampf, Pächter des Gutes Seedorf, der Gelder der Landschaft unterschlagen hatte und verschuldet aus dem Herzogtum geflohen war
LASH, Abt. 390 Nr. 157
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1724-1727
Enthält: Lauenburgisches Hofgericht 1724, RKG 1725-1726 (1725-1727); Auszug aus dem Pachtvertrag über Seedorf (Acta priora, Nr. 19, Beilage); Aufstellung über die Fehler in der Abrechnung Vohrkampfs 1703-1723 (Acta priora, Nr. 6, Beilage Nr. 5); Bürgschaft von 1704 des P. Benecke, Bürgermeister zu Ratzeburg, für Vohrkampf und Bürgschaft von 1719 des Freiherrn von Hammerstein für den Landschaftseinnehmer (Q 11-12); Revers der Landschaft 1723 (Acta priora, Nr. 6, Beilage Nr. 4); Aktenstücke aus dem Streit unter den Gläubigern des Vohrkampf 1723-1724; Inventar der Güter des Vohrkampf 1724, Schuldenaufstellungen (Acta priora, Nr. 9, Beilagen); Unterschriften und Petschaften der Mitglieder der Ritterschaft und Landschaft 1725, 1727 (Q 25, nach Q 38)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 158
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ