Müller, Josef (Bestand)
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Müller Josef:01
Archiv für Christlich-Soziale Politik (Archivtektonik) >> A. Personen der Zeitgeschichte >> Nachlässe
Beschreibung: CSU 1945-1960, bayerische Landespolitik 1945-1962, außerbayerische Politik 1946-1953, andere Parteien 1945-1954; Korrespondenz, Öffentlichkeitsarbeit 1945-1959, Zeitungsausschnitte, Glückwünsche, Buch "Erinnerungen", Wahlkämpfe 1946-1960, Persönliches
Findmittel: Repertorium
Lebensdaten: 27.03.1898 - 12.09.1979
Biogramm: Dr. oec.publ.; Rechtsanwalt, MdL, Staatsminister
1916-1917 Kriegsteilnehmer, 1919-1923 Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in München, 1927 Rechtsanwalt, Mitglied der BVP; 1934 Verhaftung durch die Gestapo, 1939 Offizier bei der deutschen Abwehr, 1943-1945 Verhaftung wegen Hochverrats und Haft in Berlin, Buchenwald, Flossenbürg sowie Dachau 1945-1946 Gründung der CSU und vorläufiger Landesvorsitzender, 1946 Mitglied des Vorparlaments und der Verfassunggebenden Landesversammlung, Vorsitzender des Staatspolitischen Ausschusses und stv. Vorsitzender des Ausschusses der CSU für zwischenstaatliche Beziehungen, 1946-1949 CSU-Landesvorsitzender, 1946-1960 und 1963-1968 Mitglied des CSU-Landesvorstandes, 1946-1949 und 1963-1965 Mitglied des geschäftsführenden CSU-Landesvorstandes; 1946-1962 MdL, 1947 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft CDU/CSU und Mitglied des Parlamentarischen Rats des Länderrats der US-Zone, 1947-1950 Mitglied des Ausschusses für Fragen des Länderrats und für Fragen bizonaler und mehrzonaler Art, 1947-1952 Justizminister in Bayern und stv. Ministerpräsident, 1951-1960 CSU-Bezirksvorsitzender in München, 1960 Kandidat der CSU für die Oberbürgermeisterwahl in München
Findmittel: Repertorium
Lebensdaten: 27.03.1898 - 12.09.1979
Biogramm: Dr. oec.publ.; Rechtsanwalt, MdL, Staatsminister
1916-1917 Kriegsteilnehmer, 1919-1923 Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in München, 1927 Rechtsanwalt, Mitglied der BVP; 1934 Verhaftung durch die Gestapo, 1939 Offizier bei der deutschen Abwehr, 1943-1945 Verhaftung wegen Hochverrats und Haft in Berlin, Buchenwald, Flossenbürg sowie Dachau 1945-1946 Gründung der CSU und vorläufiger Landesvorsitzender, 1946 Mitglied des Vorparlaments und der Verfassunggebenden Landesversammlung, Vorsitzender des Staatspolitischen Ausschusses und stv. Vorsitzender des Ausschusses der CSU für zwischenstaatliche Beziehungen, 1946-1949 CSU-Landesvorsitzender, 1946-1960 und 1963-1968 Mitglied des CSU-Landesvorstandes, 1946-1949 und 1963-1965 Mitglied des geschäftsführenden CSU-Landesvorstandes; 1946-1962 MdL, 1947 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft CDU/CSU und Mitglied des Parlamentarischen Rats des Länderrats der US-Zone, 1947-1950 Mitglied des Ausschusses für Fragen des Länderrats und für Fragen bizonaler und mehrzonaler Art, 1947-1952 Justizminister in Bayern und stv. Ministerpräsident, 1951-1960 CSU-Bezirksvorsitzender in München, 1960 Kandidat der CSU für die Oberbürgermeisterwahl in München
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Bestand
Literatur: Josef Müller, Bis zur letzten Konsequenz. Ein Leben für Frieden und Freiheit, München 1975; Friedrich Hermann Hettler, Josef Müller (Ochsensepp). Mann des Widerstandes und erster CSU-Vorsitzender (Miscellanea Bavarica Monacensia 155) München 1991; Karl-Ulrich Gelberg, Josef Müller (1898-1979), in: Zeitgeschichte in Lebensbildern Bd. 8, hg. v. Jürgen Aretz u.a., Mainz 1997, S. 155-172; Menges, Franz, "Müller, Josef", in: Neue Deutsche Biographie 18 (1997), S. 430-432; Zum 100. Geburtstag: Josef Müller. Der erste Vorsitzende der CSU. Politik für eine neue Zeit, hg. v. d. Hanns-Seidel-Stiftung, Grünwald 1998; Biographie in: Geschichte des Bayerischen Parlaments 1819-2003; Hans-Otto Kleinmann, Josef Müller (1898-1979). Erster Vorsitzender der CSU, in: hg. v. Günter Buchstab, Brigitte Kaff, Hans-Otto Kleinmann, Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union, Freiburg i. Breisgau 2004, S. 371-378
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 08:35 MESZ