Auseinandersetzungen zwischen dem Kurfürsten von Brandenburg und Christoph Bernhard von Galen
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Nr. 2059 a
B 002 Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Militaria
Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Militaria >> 3. Regierungszeit Christoph Bernhards von Galen (1650 - 1678) >> 3.2. Militärische Aktionen, Feldzüge
1672 - 1673
Enthaeltvermerke: intus: Aufstellung der Einquartierungskosten für die kurbrandenburgischen Truppen im Stift Hildesheim, 1672; Schriftwechsel zwischen Kurköln und Kurbrandenburg vor allem wegen des Krieges gegen die Niederlande, 1672; Edikt Christoph Bernhards von Galen gegen die angeblich im Namen des Kaisers von den kurbrandenburgischen Truppen erhobenen Kontributionen (Druck), 1672 Dez. 7; Originalschreiben des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg an den Kaiser (!) wegen der Kriegshandlungen des Fürstbischofs von Münster und dessen französischen Verbündeten Sparrenberg, 1673 Jan. 4; Originalschreiben des Kurfürsten Maximilian Henrich von Köln an den Kaiser (!) wegen des Einfalls von 2 1/2 kaiserlichen Regimentern in das Stift Hildesheim und wegen der Übergriffe kurbrandenburgischer Truppen Bonn, 1673 Jan. 15; Originalschreiben des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg an den Kaiser (!) wegen Berücksichtigung der kurbrandenburgischen Interessen, u.a. in der Herrschaft Gemen und in der Grafschaft Steinfurt, bei einem evtl. bevorstehenden Vertrag mit dem Fürstbischof von Münster Cölln a.d. Spree, 1673 Nov. 12, mit Konzept des kaiserlichen Antwortschreibens (!), Wien 1673 Dez. 20; Gemeinsames Originalschreiben des Kurfürsten Maximilian Henrich von Köln und des Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen an den Kaiser (!) wegen des Krieges gegen die Niederlande, des Bündnisses mit Frankreich und des Krieges gegen Kurbrandenburg, 1672 Dez. 29; Verzeichnis der von dem Amt Erwitte geforderten Fourage-Lieferungen, 1672 Okt. 29; Schreiben des Kurfürsten von Brandenburg an den Kurfürsten von Köln wegen der gegen Brandenburg vorgebrachten Beschwerden und Anschuldigungen (Abschrift), 1672 Okt. 17/27; Verzeichnis der von dem Stift Hildesheim geforderten Lieferung für den kurbrandenburgischen Hofstaat, 1672; Verzeichnis der von dem kurbrandenburgischen Generalmajor von Spahn von dem "Quartal am Hellweg" und dem Amt Werl geforderten Lieferungen an Getreide, Stroh, Heu und Salz, 1672; Einnahme des Hauses Hovestadt durch kurbrandenburgische Truppen, 1672; Bericht über das Betragen der kurbrandenburgischen Truppen im Stift Münster in der Zeit von November bis Dezember 1672; Verzeichnis der von der Festung Lippstadt aus dem Gogericht Erwitte geforderten Lieferungen an Getreide, Heu und Stroh, 1672; Auszug aus dem "Instrumentum pacis et capitulatione Caesarea" wegen des kurbrandenburgischen Vorgehens gegen Kurköln und das Stift Münster, o.D.; Auszug aus dem Bündnisvertrag zwischen dem Kurfürsten von Köln und dem Fürstbischof von Münster einerseits und dem König von Frankreich andererseits gegen die Vereinigten Niederlande, 1672
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Landesarchiv / Militaria (Bestand)
- 3. Regierungszeit Christoph Bernhards von Galen (1650 - 1678) (Gliederung)
- 3.2. Militärische Aktionen, Feldzüge (Gliederung)