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Wilhelm [III.], Landgraf zu Hessen, Graf zu Katzenelnbogen, Diez, Ziegenhain und Nidda (Kaczenelnbogen, Diecze, Cziegenhayn, Nidde), dem heute sei...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1488 Oktober 6
Ausfertigung, Pergament (14,4 x 31,5 cm) mit ursprünglich drei anhängenden Siegeln (1: gut erhalten; 2: fehlt; 3: in zwei Teile zerbrochen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff Montag nach Sant Francisci tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wilhelm [III.], Landgraf zu Hessen, Graf zu Katzenelnbogen, Diez, Ziegenhain und Nidda (Kaczenelnbogen, Diecze, Cziegenhayn, Nidde), dem heute sein Erbmarschall, Rat und lieber Getreuer Herman [III.] Riedesel (Rytesel) seinen Teil des Gerichts zu Ober-Ohmen (Obern Omen), auch den Moosergrund (Morsergrünt) und das Gericht zu Engelrod auf Wiederkauf verkauft hat, bekennt, dass dieser Verkauf nicht, wie in dem Schulbrief steht, für 1.000 Gulden, sondern nur für 400 rheinische Gulden geschehen ist, und verspricht, ihm die Lösung für diese Summe gestatten zu wollen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Siegel: Landgraf Wilhelm [III.] Siegelbild: zentral ein doppelt gerahmtes spanisches Schild ohne weitere Verzierungen, darin das landgräflich hessische Wappen (geviert mit doppelt gerahmten Herzschild, 1: Katzenelnbogen; 2: Ziegenhain; 3: Nidda; 4: Dietz; Herzschild: Hessen (gekrönter Löwe), um den Schild, der oben von verzierten Riemen in einer Halterung fixiert wird, befindet sich ein mehrteiliges, wehendes Schriftband. Das Siegelfeld wird von einer schmalen Kordelschnur gerahmt. Umschrift: S(igillum) / ° + °/ w(ilhelmi) / l(andgravii) ° + ° h(assiae) ° / + comitis ° + ° in ° + ° katczenelnbo / gen °° / etc °° + °° 2. Siegel: Hofmeister und Rat Hans von Dörnberg (Doringenberg) 3. Siegel: Hermann Hune von Ellershausen (Ellerßhusen)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1465
Vermerke (Urkunde): Literatur: Auszüge bei Baumann nach dem verlorenen Sal- und Kopeibuch
Dabei: Abschrift des 16. Jahrhunderts (auf Papier) Laut Vermerk: Siegel 2 "Fehlt, 1910"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.