Der Knappe Heidenreich von Brobeck bezeugt, daß ihm Kloster Hardehausen zugesichert habe, er könne die Wiese in Ramwerssen[Wüst sö Wrexen (Stadt Diemelstadt)], die sein Vater Gyse und er Hermann Kollers, Bürger in Rhoden (Roden)[W Warburg (Stadt Diemelstadt)], versetzt hatten, noch weitere sechs Jahre nutzen. Der Aussteller und Heinrich Gaugreve, Amtmann des Junkers von Waldeck zur Wetterburg [W Arolsen (Stadt Arolsen)], kündigen ihre Siegel an. Zeugen: die Knappen Heinrich Gaugreve und Johann von Brobeck. 1456 in vigilia Penthecostes.
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Der Knappe Heidenreich von Brobeck bezeugt, daß ihm Kloster Hardehausen zugesichert habe, er könne die Wiese in Ramwerssen[Wüst sö Wrexen (Stadt Diemelstadt)], die sein Vater Gyse und er Hermann Kollers, Bürger in Rhoden (Roden)[W Warburg (Stadt Diemelstadt)], versetzt hatten, noch weitere sechs Jahre nutzen. Der Aussteller und Heinrich Gaugreve, Amtmann des Junkers von Waldeck zur Wetterburg [W Arolsen (Stadt Arolsen)], kündigen ihre Siegel an. Zeugen: die Knappen Heinrich Gaugreve und Johann von Brobeck. 1456 in vigilia Penthecostes.
B 604u, 757
B 604u Kloster Hardehausen - Urkunden
Kloster Hardehausen - Urkunden >> 1. Urkunden
1456 Mai 15
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, wasserfleckig, die beiden an Pergamentpresseln anhängenden Siegel stark beschädigt. Rückseitig: de prato in Ramwerdessen (15. Jh.)
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
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- 1. Urkunden (Gliederung)