Johann Marckhart, (der artzney doctor) zu Heilbronn, verkauft mit Zustimmung der (fursichtigen, ersamen und weyßen) Bürgermeister und Rat der Stadt Heilbronn den (wurdigen, ersamen und gaistlichen hern) Dechant, Kapitel, Sechspfründnern und Vikaren des Stifts zu Wimpfen im Tal für die Präsenz des Stifts um 200 Gulden (reynischer gemeiner landswerung) einen pergamentenen Gültbrief über 200 Gulden Hauptgut und 10 Gulden ablösbare Gült aus einem Haus, das gegenwärtig Hans Flienschpach innehat. Die Gült ist jährlich auf Weihnachten fällig. Der Gültbrief, datiert (uff dornstag vor den hayligen weyhennachten) (23. Dez.) 1490, ist ausgestellt von Laux Konig genannt Enynger und dessen Ehefrau Margret.