Der Assenheimer Bürger Hans Koch bekundet, dass ihm die Grafen Ludwig v. Isenburg-Büdingen sowie Hans Georg und Otto v. Solms gegen einen jährlich...
Vollständigen Titel anzeigen
NACHWEIS
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 8 1571-1610
1574 Februar 22
(Lehnbuch Graf Friedrich Magnus) Bl. 123v
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Assenheimer Bürger Hans Koch bekundet, dass ihm die Grafen Ludwig v. Isenburg-Büdingen sowie Hans Georg und Otto v. Solms gegen einen jährlichen Zins von 52 Achtel Korn Friedberger Maß die neu erbaute Mühle zu Assenheim in Bestand gegeben haben. Bürgen: Peter Esch, Henn Kempf, Johann Altvater, Klaus Arnold und Peter Koch zu Assenhetm, Henn Gut und Reichart Wolf zu Bruchenbrücken sowie Heinz Gut zu Feuerbach und Tobias Schadecker zu Ossenheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Quirin v. Kerben
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Laubach, Laubacher Urkunden Or. 108
Vermerke (Urkunde): Siegler: Quirin v. Kerben
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Laubach, Laubacher Urkunden Or. 108
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ