Kurfürst Maximilian Joseph von Bayern belehnt als Landgraf zu Leuchtenberg (Lkr. Neustadt a. d. Waldnaab) Franz Jacob von Schmaus zu Pilsach (Lkr. Neumarkt i. d. Opf.), Regierungsrat, Hofkastner und Hauptmautner zu Amberg, als Lehenträger seiner minderjährigen beiden Töchter Anna Theresia und Maria Josepha als einzig überlebenden von Orban'schen Relikten, mit dem jetzt öd liegenden Franckenhof (Frankenhof, Markt Lauterhofen, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) zu Traunfeld (Traunfeld, Markt Lauterhofen, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) vor dem Graven Buech (Grafenbucher Forst, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) gegen Deinschwang (Markt Lauterhofen, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.), mit allem Zubehör, wie ihn das Geschlecht der Senfft zu Pilsach zu Mannlehen getragen hat, als nunmehrigem durchgehenden Mann- und Weiberritterlehen unter der Bedingung, für die Wiederherstellung und Bemaierung zu sorgen. Genannten Hof, für den künftig ein Lehenreich von 7 fl 30 xr festgesetzt wird, können die Belehnten mit aller Hofmarksgerechtigkeit zu ihrer Hofmark Pilsach ziehen, welche von der kurbayerischen Grafschaft Abensperg (Abensberg, Lkr. Kelheim) zu durchgehendem Ritterlehen rührt. Siegler: A (Lehensiegel).
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Kurfürst Maximilian Joseph von Bayern belehnt als Landgraf zu Leuchtenberg (Lkr. Neustadt a. d. Waldnaab) Franz Jacob von Schmaus zu Pilsach (Lkr. Neumarkt i. d. Opf.), Regierungsrat, Hofkastner und Hauptmautner zu Amberg, als Lehenträger seiner minderjährigen beiden Töchter Anna Theresia und Maria Josepha als einzig überlebenden von Orban'schen Relikten, mit dem jetzt öd liegenden Franckenhof (Frankenhof, Markt Lauterhofen, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) zu Traunfeld (Traunfeld, Markt Lauterhofen, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) vor dem Graven Buech (Grafenbucher Forst, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) gegen Deinschwang (Markt Lauterhofen, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.), mit allem Zubehör, wie ihn das Geschlecht der Senfft zu Pilsach zu Mannlehen getragen hat, als nunmehrigem durchgehenden Mann- und Weiberritterlehen unter der Bedingung, für die Wiederherstellung und Bemaierung zu sorgen. Genannten Hof, für den künftig ein Lehenreich von 7 fl 30 xr festgesetzt wird, können die Belehnten mit aller Hofmarksgerechtigkeit zu ihrer Hofmark Pilsach ziehen, welche von der kurbayerischen Grafschaft Abensperg (Abensberg, Lkr. Kelheim) zu durchgehendem Ritterlehen rührt. Siegler: A (Lehensiegel).
Freiherren von Griesenbeck Urkunden 106
BayHStA, GU Pfaffenhofen 135
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
18.03.1773
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Pfreimd
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1773
Monat: 3
Tag: 18
Äußere Beschreibung: Ausf., deutsch, Perg., 54,5 x 25 cm, Sg an Pergamentpressel: fehlt; U: links unten: Max Jos. Churf.; rechts unter der Plica: Gottlieb Freyh. v. Koeppelle; Stempel: 1 fl
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1773
Monat: 3
Tag: 18
Äußere Beschreibung: Ausf., deutsch, Perg., 54,5 x 25 cm, Sg an Pergamentpressel: fehlt; U: links unten: Max Jos. Churf.; rechts unter der Plica: Gottlieb Freyh. v. Koeppelle; Stempel: 1 fl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:06 MEZ