Eheleute Tilman und Grietgen Haess, Bürger zu Neuss, verkaufen an Eheleute Wilhelm und Levehard Hamecher, genannt Schmidt: Haus, Hof, Scheune, Garten, Baumgarten, Weidengewächs und Land im Neusser Burban nahe an der Grimlinghauser Brücke gelegen. Von dem Land liegen 10 Morgen neben Land des Quirin Hofschmit und der Kölnischen Straße nach der Grimlinghauser Brücke, vorn mit dem Weidengewächs auf die Erft schießend. Das Weidengewächs erstreckt sich von dem gemeinen Fusspfad von Neuss bis Grimlinghauser Brücke, vorn auf Land der Erben Tonnis Nix und hinten auf das Erbe der Junker Kessel schießend. Das kleinere Stück liegt mit dem Baumgarten an der Erft, eine Seite mit den Ländereien am Mühlenweg, vorn auf die Kölnische Straße, hinten auf das Mühlenbroich schießend. Der Hof gibt jährlich der Kirche zu Üdesheilm 2 1/2 Pfund Öl, das Viertel Blechland gibt dem Gasthause den Zehnten. Dagegen verkaufen die Eheleute Wilhelm und Lientgen Hamecher genannt Schmidt den Eheleuten Tilmann und Grietgen Haess 4 Morgen Land vor dem Obertor im Feld nach Grimlinghausen, eine Seite neben der Heer- oder Landstraße, die andere Seite neben Land des Goert Klinckenberg, vorn auf Land der Herren des Oberklosters, hinten an die Straße, die von der Heerstrase zur Epges Mühle geht, schießend.