Kläger: Heinrich Molner, Sülfmeister und Bürger zu Lüneburg (Kläger).- Beklagter: Claus van Pein, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Schadensersatzforderungen des Klägers in Höhe von 1650 Reichstalern gegen den Beklagten, der zusammen mit dem später fallierten Reimer (Reinecke) Lem(b)s in Amsterdam Faktor des Klägers gewesen war, Wechselbriefe angeblich ohne Auftrag des Klägers ausgestellt und den Kläger auch gegenüber Augustin Vossenholl in Verbindlichkeiten gebracht hatte
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Heinrich Molner, Sülfmeister und Bürger zu Lüneburg (Kläger).- Beklagter: Claus van Pein, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Schadensersatzforderungen des Klägers in Höhe von 1650 Reichstalern gegen den Beklagten, der zusammen mit dem später fallierten Reimer (Reinecke) Lem(b)s in Amsterdam Faktor des Klägers gewesen war, Wechselbriefe angeblich ohne Auftrag des Klägers ausgestellt und den Kläger auch gegenüber Augustin Vossenholl in Verbindlichkeiten gebracht hatte
211-2_M 62
M 3367
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1601-1616
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Martin Khun. Beklagter: Lt. Peter Steuernagel.- Instanzen: 1. Obergericht 1605-1606. 2. Reichskammergericht 1607-1616.- Darin: 2 Wechsel von 1602 des Beklagten als Faktor des Klägers über insgesamt 1050 Reichstaler für Melchior von Horn, beziehungsweise Cornelius Petersen, gezogen auf Reimer Lembs; Geschäftsbriefe des Reimer und Jacques Lembs in Amsterdam an den Beklagten 1601-1602.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11267 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ