RF Forschungsschiffahrt GmbH (Bestand)
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7.2148
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 7. Nichtamtliche Überlieferung >> 7.3. Wirtschaftsarchive >> 7.3.5. Verkehr, Lagerei, Reedereien
1970-2007
Enthält: Prospekte - Presseausschnitte - Fotos - Reiseberichte der Schiffe
Geschichte des Bestandsbildners: 1975 wurde das Unternehmen als RF Reedereigemeinschaft Forschungsschiffahrt GmbH in Bremen von der Unterweser Reederei AG (URAG) als ein gemeinsames Tochterunternehmen mit der VTG Vereinigte Tanklager und Transportmittel Gesellschaft gegründet. Die Gesellschaft sollte die seit 1970 bestehende Bereederung des Forschungsschiffes Valdivia durch die URAG weiterführen; Auftraggeber war das Institut für Meereskunde in Kiel.
In den folgenden zehn Jahren kam die Bereederung des Forschungsschiffs Sonne hinzu (zunächst für das Land Schleswig Holstein, dann für die Hansestadt Hamburg und später als Eigner) sowie die der Forschungsschiffe Poseidon und Victor Hensen, beauftragt durch das Institut für Meereskunde in Bremerhaven. Darüber hinaus betreute das Unternehmen über viele Jahre die Forschungsplattform Nordsee und war in der Beratung Dritter sowie in der Bauaufsicht tätig, wie beispielsweise 1982/83 auf der Schlichting-Werft für das indische Forschungsschiff Sagar Kanya.
Ab 1986 bereederte die RF Reedereigemeischaft Forschungsschiffahrt zusätzlich die neugebaute Meteor und seit den 1990er Jahren weitere Schiffe: Heincke, Senckenberg, Alkor, Ludwig Prandtl und Professor Albrecht Penck.
Die GmbH gehört wie die URAG seit Beginn des Jahres 2001 zur Linnhoff-Schiffahrt-Gruppe. Der Sitz des Unternehmens war ursprünglich in Bremen und wurde nach dem Verkauf nach Bremerhaven, 2016 nach Buxtehude verlegt.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen trafen 2015 unbewertet im StAB ein; es bildeten sich folgende Überlieferungsschwerpunkte heraus:
- eine Foto- und Diadokumentation, vor allem zu den bereederten Schiffen und ihren Reisen
- eine überschaubare Sammlung von Firmenunterlagen, insbesondere Selbstdarstellungen
- eine Sammlung von Berichten zu den Forschungsreisen der Schiffe
Im Foto- und Diabereich wurde nur erstklassig erhaltenes, sinnvoll vorformiertes Material übernommen; auch wurde inhaltlich nachrangiges Material (beispielsweise technische Dokumentationen) vernichtet. Aussortiert wurden ferner Doppelstücke von Firmenunterlagen. Die Berichtssammlung wurde auf die unveröffentlichten sowie schwer zugänglichen Darstellungen aus den 70er-Jahren konzentriert, vorwiegend zu privatwirtschaftlicher Rohstoffprospektion. Klassische Firmenunterlagen (Geschäftsberichte, Gesellschafterangelegenheiten, Protokollreihen der Entscheidungsgremien usw.) fehlen ebenso wie eine unternehmensgeschichtliche Sammlung.
Geschichte des Bestandsbildners: 1975 wurde das Unternehmen als RF Reedereigemeinschaft Forschungsschiffahrt GmbH in Bremen von der Unterweser Reederei AG (URAG) als ein gemeinsames Tochterunternehmen mit der VTG Vereinigte Tanklager und Transportmittel Gesellschaft gegründet. Die Gesellschaft sollte die seit 1970 bestehende Bereederung des Forschungsschiffes Valdivia durch die URAG weiterführen; Auftraggeber war das Institut für Meereskunde in Kiel.
In den folgenden zehn Jahren kam die Bereederung des Forschungsschiffs Sonne hinzu (zunächst für das Land Schleswig Holstein, dann für die Hansestadt Hamburg und später als Eigner) sowie die der Forschungsschiffe Poseidon und Victor Hensen, beauftragt durch das Institut für Meereskunde in Bremerhaven. Darüber hinaus betreute das Unternehmen über viele Jahre die Forschungsplattform Nordsee und war in der Beratung Dritter sowie in der Bauaufsicht tätig, wie beispielsweise 1982/83 auf der Schlichting-Werft für das indische Forschungsschiff Sagar Kanya.
Ab 1986 bereederte die RF Reedereigemeischaft Forschungsschiffahrt zusätzlich die neugebaute Meteor und seit den 1990er Jahren weitere Schiffe: Heincke, Senckenberg, Alkor, Ludwig Prandtl und Professor Albrecht Penck.
Die GmbH gehört wie die URAG seit Beginn des Jahres 2001 zur Linnhoff-Schiffahrt-Gruppe. Der Sitz des Unternehmens war ursprünglich in Bremen und wurde nach dem Verkauf nach Bremerhaven, 2016 nach Buxtehude verlegt.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen trafen 2015 unbewertet im StAB ein; es bildeten sich folgende Überlieferungsschwerpunkte heraus:
- eine Foto- und Diadokumentation, vor allem zu den bereederten Schiffen und ihren Reisen
- eine überschaubare Sammlung von Firmenunterlagen, insbesondere Selbstdarstellungen
- eine Sammlung von Berichten zu den Forschungsreisen der Schiffe
Im Foto- und Diabereich wurde nur erstklassig erhaltenes, sinnvoll vorformiertes Material übernommen; auch wurde inhaltlich nachrangiges Material (beispielsweise technische Dokumentationen) vernichtet. Aussortiert wurden ferner Doppelstücke von Firmenunterlagen. Die Berichtssammlung wurde auf die unveröffentlichten sowie schwer zugänglichen Darstellungen aus den 70er-Jahren konzentriert, vorwiegend zu privatwirtschaftlicher Rohstoffprospektion. Klassische Firmenunterlagen (Geschäftsberichte, Gesellschafterangelegenheiten, Protokollreihen der Entscheidungsgremien usw.) fehlen ebenso wie eine unternehmensgeschichtliche Sammlung.
1,6
Bestand
Literatur: Sonne - vom Heckfänger 1969 zum modernen Forschungsschiff 1991, Bremen [ca. 1991]. RF - Reedereigemeinschaft Forschungsschiffahrt GmbH: 1977 - 2007, Bremen [ca. 1995]. Seit 30 Jahren auf Zukunftskurs, Bremen [ca. 2007]. Berichte von Forschungsreisen finden sich in der Bibliothek der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie online unter: http://www.pangaea.de/. Auch in anderen Archivbeständen ist die Tätigkeit des Unternehmens dokumentiert, etwa in der Zeitungsauschnittsammlung (StAB 9 S 0 - 5181), in den Akten des Senators für das Bildungswesen im Hinblick auf einzelne Expeditionen (StAB 4,111/7 - 339 und 373) und in der Überlieferung der Bremischen Vertretung in Bonn (StAB 4,22/2 - 998 und 1011). Vom Gewerbeaufsichtsamt wurde eine Akte zum Forschungsschiff Sonne übernommen (StAB 5,105 - 1230). Die Überlieferung der URAG wird verwahrt durch die Einrichtung: Windstärke 10 - Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ