Zwei Drittel der Lehngüter, die ehemals Hans von Scharfenstein gehört hatten, später aber Wilhelm Vogel von Ernst von Hohnrod auf Feldheim und Die...
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Urk. 14, 7842
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Lamperten, Nr. 2
A I u, Lampert sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe L >> La >> Lampert
1787 Mai 07
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Zwei Drittel der Lehngüter, die ehemals Hans von Scharfenstein gehört hatten, später aber Wilhelm Vogel von Ernst von Hohnrod auf Feldheim und Dietrich von Lichtenberg im Namen seiner Ehefrau Anne, geborene von Hohenrod, kaufte. 1605 Mai 28 übertrug Wilhelm Vogel die Lehngüter an Jost von Zedwitz, der damit 1620 Juli 26 belehnt wurde. Von Letzterem gingen sie auf Hans Reinhard von Wangenheim über, von dessen Söhnen Johann Levin und Georg Ernst sie mit Zustimmung des Lehnsherrn an den gräflich schwarzburgischen Kanzler Martin Volkmar Schulthes gelangten. 1781 hatte dessen Enkel Karl Friedrich Schulthes sie an den 1781 Belehnten verkauft, wobei Christoph von Asbach ein Drittel geerbt hatte. Die Lehengüter beinhalten: 1.) siebeneinhalb Hufen Land; 2.) einen Siedelhof mit der Schaftrift; 3.) einen Backofen und seine Zinsen; 4.) etliche weitere Geldzinsen von etwa einer halben Mark Geld; 5.) die Obleien; 6.) 20 Acker Holz, genannt die Sommerleite (Sommerlieden) und 20 Acker, genannt die Winterleite (Winterlieden); 7.) was sie an Weinwachs haben; 8.) anderthalb Hufen Land, die Johann Mühlhausen dem Jüngeren zu Erfurt gehörten; 9.) die Wachszinse; alle Güter und Einkünfte liegen in Feld und Flur zu Ballstädt [Ortsteil der Gem. Nessetal, Lkr. Gotha]. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Salomo Friedrich Merkel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Salomo Friedrich Merkel
Belehnte/r: Johann Christoph Lampert
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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