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Prüfung von Suppliken des saynischen Untertanen Henrich Betz zu Burbach wegen eines ihm von der Witwe des Ludwig Henrich Löhr zu Burbach strittig gemachte Hofplatzes und wegen Störung seines Gewerbes
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Prüfung von Suppliken des saynischen Untertanen Henrich Betz zu Burbach wegen eines ihm von der Witwe des Ludwig Henrich Löhr zu Burbach strittig gemachte Hofplatzes und wegen Störung seines Gewerbes
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.4. Häuser und Güter, sowie Verhältnisse der Untertanen, Steuerprozesse
1801-1803
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuch des Johann Henrich Betz zu Burbach um Verwendung für ihn in Dillenburg (1801); Supplik des saynischen Untertanen Henrich Betz zu Burbach wegen eines ihm von der Witwe des Ludwig Henrich Löhr strittig gemachte Hofplatzes, mit Handskizze; Beschwerde des Henrich Betz zu Burbach über Beeinträchtigungen seines Gewerbes und Ersuchen um obrigkeitlichen Schutz gegen fremden Druck (1802); Beschwerden des Henrich Betz zu Burbach über Bedrückungen in seiner Wohnung seitens Nassau-Oranien(1802); Gesuch des Johann Henrich Betz zu Burbach um Verwendung für ihn in Dillenburg beim dortigen Konsistorium oder dortiger Landesregierung zur Beilegung eines mehrjährigen Rechtsstreits (1803) Beschwerden des Henrich Betz zu Burbach über Beschränkungen seiner Hofweide (1803); Auszüge aus dem Burbacher Lagerbuch und Burbacher Markbuch (1802); Gesuch der der Witwe des Ludwig Henrich Löhr zu Burbach um Überlassung eines angeblich zur dortigen ersten Pfarre gehörigen Lehns des ehemaligen Heimbergers Hein (1803). Korrespondenten u.a.: Amtmann Duncker (Neunkirchen), von Beust (Hachenburg), von Passavant-Passenburg (Dillenburg), Amtmann Krumm (Burbach), Oberappellationsrat von Aussem (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.