Bahnhofsmission Wolfsburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Objekt beim Datenpartner
E 48b
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1946-1966
Bestandsgeschichte: Die Bahnhofsmission Wolfsburg wurde 1948 auf Anweisung des Landesvereins der Inneren Mission Hannover gegründet, als immer mehr Menschen infolge des zunehmenden Interzonenreiseverkehrs und des Ausbaus des Volkswagenwerkes den Bahnhof Wolfsburg in Anspruch nahmen. In den 1970er und 1980er Jahren bestand der zu betreuende Personenkreis neben Rentnern auf Besuch aus der DDR, Fahrschülern, Arbeitssuchenden und Nichtsesshaften auch aus Aussiedlerfamilien aus der UdSSR und der Volksrepublik Polen.
Mitte 1993 stellte die Station ihren Betrieb ein, nachdem sich als Folge des Beitrittes der DDR zum Gebiet der Bundesrepublik Deutschland die Zahl der zu betreuenden Personen stark verringert hatte und Bundesmittel zur Finanzierung der Bahnhofsmission gestrichen worden waren. Der Bestand besteht überwiegend aus Tätigkeitsberichten, Dokumenten zur Finanzierung der Station und Rundschreiben übergeordneter Stellen.
Verwandte und ergänzende Bestände: E 48 (Bahnhofsmission [Landesverband Hannover]); E 48a (Bahnhofsmission [Ortsverein Hannover]); E 48c (Bahnhofsmission Nienburg), S 9 (Presseausschnittssammlung)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
Mitte 1993 stellte die Station ihren Betrieb ein, nachdem sich als Folge des Beitrittes der DDR zum Gebiet der Bundesrepublik Deutschland die Zahl der zu betreuenden Personen stark verringert hatte und Bundesmittel zur Finanzierung der Bahnhofsmission gestrichen worden waren. Der Bestand besteht überwiegend aus Tätigkeitsberichten, Dokumenten zur Finanzierung der Station und Rundschreiben übergeordneter Stellen.
Verwandte und ergänzende Bestände: E 48 (Bahnhofsmission [Landesverband Hannover]); E 48a (Bahnhofsmission [Ortsverein Hannover]); E 48c (Bahnhofsmission Nienburg), S 9 (Presseausschnittssammlung)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
0,2 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:47 MESZ
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