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Edelleute (einzelne Familien): Freiherren Leutrum v. Ertingen zu Unterriexingen
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Enthält: Ausstellung eines Zeugnisses über die Besitzergreifung des Guts Nippenburg, Gde. Schwieberdingen, durch Freiherrn v. Leutrum vom 19.11.1805; Gesuch des badischen Kammerherrn Freiherr Leutrum v. Ertingen zu Unterriexingen um Genehmigung zur Beerdigung seiner ältesten Tochter Marie Louise Antonie (geb. 18.06.1824, gest. 25.08.1825) in der Schloßanlage zu Unterriexingen; Beschwerde des Freiherrn Leutrum v. Ertingen gegen das Oberamt Vaihingen wegen angeblich ungeziemender Behandlung seines Hauses; Anzeige des Freiherrn Leutrum v. Ertingen über die Geburt seines Sohnes Eduard Ludwig Hermann am 21.11.1828 in Ludwigsburg; Beschwerde des v. Leutrum'schen Rentamts zu Unterriexingen wegen Aufstellung des Kelterpersonals daselbst; Gesuch des Freiherrn v. Leutrum um polizeiliche Maßnahmen in Unterriexingen wegen boshafter Beschädigungen an seinem Eigentum, insbesondere durch Baumfrevel; Übergabe der Verwaltung des Ritterguts Unterriexingen durch Freiherr Leutrum v. Ertingen an seinen erstgeborenen Sohn, württ. Gesandtschaftsattaché Freiherr Adolph Friedrich Philipp Balduin Leutrum v. Ertingen (geb. 18.08.1817); Gesuch des Freiherrn Leutrum v. Ertingen um Genehmigung des Eintritts seines Sohnes Carl Ludwig Ernst in österreichische Militärdienste unter Vorbehalt seines württ. Staatsbürgerrechts
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.