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Bewässerungsangelegenheiten der herrschaftlichen Wiese zur Meinhardt
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Anlegung einer neuen Schütze auf der herrschaftlichen Wiese zur Meinhardt durch die dortigen Wiesenpächter, mit Kostenanschlag (1782); Bestellung eines Wiesenknechts auf der Meinhardter Wiese (1783); Differenzen zwischen der Landesherrschaft und den Privatwiesenerben obig der herrschaftlichen Meinhardter Wiese wegen übertriebener Wässerung zum Schaden der dortigen herrschaftlichen Wiese bzw. wegen Wasserentnahme aus dem Hauptwässerungsgraben zur Bewässerung der Schrammer Wiese zur Tiefenbach (1782-1783); Zustandekommen einer Übereinkunft mit den Privatwiesenerben obig der herrschaftlichen Wiese zur Meinhardt wegen der Wässerung (1782); Abänderung der Wässerungsschützen am obersten Hauptwässerungsgraben zur Meinhardter Wiese durch die Privatwiesenerben (1783); Beschwerde des Pächters der herrschaftlichen Wiese zur Meinhardt, Thomas Grisse zu Münkershütten, über Beeinträchtigung der Wässerung am Hauptwässerungsgraben durch die Privatwiesenerben obig der herrschaftlichen Wiese (1784); Anlegung einer neuen Abzugsschütze am Meinhardter Wiesenwehr, mit Kostenanschlag (1783- 1784); Beschwerde der Meinhardter Hammergewerke über die Anlegung einer neuen Abzugsschütze an der Meinhardter Wiese (1784); Gesuch der Dreisbacher Mühleninteressenten um Erlaubnis zur Anlegung eines Teichs (1784); Herstellung eines Dammabschnitts am Hauptwässerungsgraben auf der herrschaftlichen Wiese zur Meinhardt (1785); Beseitigung eines am Meinhardter Wiesenwehr entstandenen Durchbruchs (1785); Beitrag der Meinhardter Hammergewerkschaft zum Bau des neuen herrschaftlichen Wiesenwehrs auf der Meinhardt (1785); Anfertigung einer neuen Hammerschütze neben dem Meinhardter Wiesenwehr durch den Zimmermeister Conrad Knipp (1785); Beseitigung von Schäden am Meinhardter Wiesenteich und Wiesenwehr, mit Akkord und Kostenanschlägen (1785) Absteinung zweier Felder oberhalb der Meinhardter Wiese (1785); Baumaßnahmen am Hauptwässerungsgraben zur Meinhardter Wiese (1786); Ausräumung des Hauptabzugsgrabens durch die Privatwiesenerben untig der herrschaftlichen Wiese zu Meinhardt (1787); Anlegung eines Abzugskanals (1788); Bericht an die Rentkammer zu Dillenburg über das von der Wiese des Kirchenältesten Thomas Bosch an Meinhardter Wiesengraben abgesteinte Übermaß (1803); Abtretung eines am obersten Hauptwässerungsgraben befindlichen Wiesenstücks des Kirchenältesten Thomas Bosch (1806); Gesuch der Meinhardter Wiesenpächter, Gerichtsschöffe Still und Konsorten zu Fickenhütten, um Prolongation der Pacht um weitere 24 Jahre (1808); Spezifikation der aufgewendeten Baukosten der Pächter der herrschaftlichen Wiese zu Meinhardt (1808); Beseitigung eines Wasserschadens am obersten Hauptwässerungsgraben zur herrschaftlichen Meinhardter Wiese (1803). Korrespondenten u.a.: Dapping (Dillenburg), Zimmermeister Johann Jacob Bell, Justizrat M. Dresler (Siegen), Amtmann Schenck (Netphen), Landkeller Krämer (Siegen), Zimmermeister Conrad Knipp (Siegen), Zimmermeister Johann Jacob Bell (Fickenhütten), Teichgräber Johannes Nöh der Ältere (Klafeld), Johann Henrich Stein (Weidenau), Heusler (Dillenburg), Johann Henrich Berg (Meisnershütten), von Gürtler (Dillenburg), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), Assessor Schneider (Siegen), Johann Henrich Still (Fickenhütten).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.