Jos Humpis von Senftenau verkauft an das Kloster (Abt Johannes V.) seine Höfe zu Alberberg, Rembrechts und Wiesen in Schnödin, ein Gut bei dem Herzogenweiher, einen Hof zum Hof (Amt Bodnegg) gelegen, einen Hof zum Husern, ein Gut zu Emmelweiler, das Gütlein genannt Gissübel mit Zubehör und Leibeigenen, für 995 rhein. Gulden und 4 Schilling 2 Pfennig und setzt zu rechter Gewehr seine beiden Höfe zu Spiesberg.
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Jos Humpis von Senftenau verkauft an das Kloster (Abt Johannes V.) seine Höfe zu Alberberg, Rembrechts und Wiesen in Schnödin, ein Gut bei dem Herzogenweiher, einen Hof zum Hof (Amt Bodnegg) gelegen, einen Hof zum Husern, ein Gut zu Emmelweiler, das Gütlein genannt Gissübel mit Zubehör und Leibeigenen, für 995 rhein. Gulden und 4 Schilling 2 Pfennig und setzt zu rechter Gewehr seine beiden Höfe zu Spiesberg.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 523 U 983
B 523 Bü 106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 523 I Weißenau, Prämonstratenserkloster, Teil 1: Urkunden
Weißenau, Prämonstratenserkloster, Teil 1: Urkunden >> Urkunden >> 15. Jahrhundert
1486 Januar 13 (Freitag nach dem hl. Dreikönigstag)
Urkunden
Siegler: Jos Humpis von Senftenau; Hans Öler, Bürgermeister; Jakob v. Stain, alter Bürgermeister zu Lindau
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 anh. Siegel in Leder eingenäht
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 anh. Siegel in Leder eingenäht
Gäßler, Johannes V.; Abt, Kloster Weißenau, (1483-1495)
Humpis von Senftenau, Jos
Öler, Hans; Bürgermeister
Stain, Jakob vom; ehem. Bürgermeister zu Lindau
Weißenau, Johannes V. Gäßler; Abt, (1483-1495)
Alberberg : Bodnegg RV
Altdorf = Weingarten RV
Amtzell RV; Herzogenweiher
Bodnegg RV
Emmelweiler : Grünkraut RV
Gissübel = Billen : Bodnegg RV
Hof
Husern, zu den, Gut bei Schönberg : Bodnegg RV
Lindau (Bodensee) LI
Rembrechts : Schomburg, Wangen im Allgäu RV
Spiesberg : Amtzell RV
Weißenau : Eschach, Ravensburg RV; Kloster, Güter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:23 MEZ
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