Schönbuchgerechtigkeiten der Stadt Tübingen und der Oberamtsorte. Streitigkeiten mit dem Kloster bzw. dem Klosteramt Bebenhausen hierüber.
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A 30/S 132
prefix: A 30/S
A 30 Akten von Stadt und Amt Tübingen vor 1806
A 30 Akten von Stadt und Amt Tübingen vor 1806 >> Besitz und Rechte der Stadt >> Privilegien (Urkundenabschriften)
(1532), 1565-1806
Enthält u.a.:
- 1532, September 27: Statthalter, Regenten und Räte der österreichischen Regierung des Herzogtums Württemberg entscheiden einen Streit zwischen dem Waldvogt Georg Schönleben zu Tübingen und den Flecken Walddorf, Gniebel, Altenburg, Dörnach und Häslach wegen eines Bannwaldes und wegen des Weidgangs im Schönbuch.
Kop. Pap. Vergleiche auch Amtsbände Nr. A 279/10.
- 1554, Dezember 12: Vergleich zwischen der Stadt Tübingen und dem Kloster Bebenhausen wegen des Afterschlagens (- Gipfel und Äste eines gefällten Baumes) im Schönbuch.
Kop. Pap. Vergleiche auch Duncker S. 7
- 1565, Januar 17: Herzoglicher Befehl betr. das Bauholz für die Tübinger Lohmühle aus den Bebenhäuser Klosterwäldern. Org. Pap.
- 1565, Dezember 15. (Kop. von 1759): "Gayßhalden-Ordnung". Recht des Brennholzbezugs u.a. der Gemeinden Tübingen, Lustnau, Pfrondorf, Steinbös und Hagelloch aus dem Wald Geißhalde des Klosters Bebenhausen.
- 1565, Dezember 15. (Kop. von 1759)
"Gayßhalden-Ordnung". Recht des Brennholzbezugs u. a. der Gemeinden Tübingen, Lustnau, Pfrondorf, Steinbös und Hagelloch aus dem Wald Geißhalde des Klosters Bebenhausen.
- Schönbuchgerechtigkeiten des Klosters Bebenhausen, sowie die Rechte der Stadt Tübingen in den Wäldern des Klosters. 1 Heft. 17. Jhdt. Enthält folgende Urkundenabschriften:
a) 1191, Juli 30 / 1340, Februar 29
Graf Albert von Hohenberg vidimiert die Urkunde des Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen vom Jahr 1191, in der dieser dem von den Prämonstratensern an die Zisterzienser übergegangenen Kloster Bebenhausen, die den Vorschriften dieses Ordens entsprechende Befreiung von Vogteilasten zusichert. Zudem gestattet er seinen Dienstleuten sich ins Kloster aufnehmen zu lassen und dorthin Stiftungen zu machen. Er sichert dem Kloster einen bestimmten Bezirk auf der nordwärts gelegenen Waldfläche des Schönbuchs zu und bewilligt ihm das Beholzungs- und Weiderecht (Ausnahme Schafweide) im Schönbuch. Vergl. WUB Bd. II, S. 270
b) 1187, Juni 1. Tübingen
Herzog Friedrich von Schwaben schenkt in Vollmacht seines Vaters, des Kaisers Friedrich I., dem Kloster Bebenhausen das Beholzungsrecht im Schönbuch und gestattet seinen Dienstleuten sich und ihre Güter dem Kloster zu übergeben. Vergl. WUB Bd. II. S. 248
c) 1507, März 25
Vertrag zwischen dem Kloster Bebenhausen und der Stadt Tübingen über verschiedene Rechte im Schönbuch (Holzschlag im Klosterwald, Besteuerung, Zoll gegen Jesingen und Lustnau, Wegbesserung u.a.)
d) 1521, September 5
Abschrift aus einem Kopialbuch der fürstlichen Registratur betr. des Klosters Bebenhausen "Schweinäckerichs-Gerechtigkeit" (- Recht, die Schweine in den Wald zu treiben um sie mit Bucheckern und Eicheln zu mästen).
e) 1553, August 16
Extrakt aus der Schönbuchsordnung betr. die Wälder des Klosters Bebenhausen.
f) 1554, Dezember 12
Extrakt aus der Vereinbarung zwischen dem Kloster Bebenhausen und der Stadt Tübingen über das Afterschlagen (Afterschlag - Gipfel und Äste eines gefällten Baumes).
g) 1564, November 8
Vor Landhofmeister, Kanzler und Räten vergleichen sich die Verwaltung des Klosters Bebenhausen mit Bürgermeister, Gericht und Rat zu Tübingen, wegen des strittigen Bauholzes für die Tübinger Lohmühle und für andere Tübinger Mühlen.
h) 1565
Auszug aus der Schönbuchsordnung
i) 1566, März 14
Ordnung betr. die Wälder des Klosters Bebenhausen an der "Gayßhalden", "Tentzenberg", und "Gayßbühel", darin die von Tübingen, Lustnau, Pfrondorf, Steinbös und Hagelloch Gerechtsame haben. Übereinkunft, wie es mit der Beholzung und dem Weidgang darin gehalten werden soll.
- Herzoglicher Befehl betr. die Schönbuchswaldungen. 1627
- Mühlholzgerechtigkeit der Stadt Tübingen an den Klosterwaldungen. 1801-1803.
- 1532, September 27: Statthalter, Regenten und Räte der österreichischen Regierung des Herzogtums Württemberg entscheiden einen Streit zwischen dem Waldvogt Georg Schönleben zu Tübingen und den Flecken Walddorf, Gniebel, Altenburg, Dörnach und Häslach wegen eines Bannwaldes und wegen des Weidgangs im Schönbuch.
Kop. Pap. Vergleiche auch Amtsbände Nr. A 279/10.
- 1554, Dezember 12: Vergleich zwischen der Stadt Tübingen und dem Kloster Bebenhausen wegen des Afterschlagens (- Gipfel und Äste eines gefällten Baumes) im Schönbuch.
Kop. Pap. Vergleiche auch Duncker S. 7
- 1565, Januar 17: Herzoglicher Befehl betr. das Bauholz für die Tübinger Lohmühle aus den Bebenhäuser Klosterwäldern. Org. Pap.
- 1565, Dezember 15. (Kop. von 1759): "Gayßhalden-Ordnung". Recht des Brennholzbezugs u.a. der Gemeinden Tübingen, Lustnau, Pfrondorf, Steinbös und Hagelloch aus dem Wald Geißhalde des Klosters Bebenhausen.
- 1565, Dezember 15. (Kop. von 1759)
"Gayßhalden-Ordnung". Recht des Brennholzbezugs u. a. der Gemeinden Tübingen, Lustnau, Pfrondorf, Steinbös und Hagelloch aus dem Wald Geißhalde des Klosters Bebenhausen.
- Schönbuchgerechtigkeiten des Klosters Bebenhausen, sowie die Rechte der Stadt Tübingen in den Wäldern des Klosters. 1 Heft. 17. Jhdt. Enthält folgende Urkundenabschriften:
a) 1191, Juli 30 / 1340, Februar 29
Graf Albert von Hohenberg vidimiert die Urkunde des Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen vom Jahr 1191, in der dieser dem von den Prämonstratensern an die Zisterzienser übergegangenen Kloster Bebenhausen, die den Vorschriften dieses Ordens entsprechende Befreiung von Vogteilasten zusichert. Zudem gestattet er seinen Dienstleuten sich ins Kloster aufnehmen zu lassen und dorthin Stiftungen zu machen. Er sichert dem Kloster einen bestimmten Bezirk auf der nordwärts gelegenen Waldfläche des Schönbuchs zu und bewilligt ihm das Beholzungs- und Weiderecht (Ausnahme Schafweide) im Schönbuch. Vergl. WUB Bd. II, S. 270
b) 1187, Juni 1. Tübingen
Herzog Friedrich von Schwaben schenkt in Vollmacht seines Vaters, des Kaisers Friedrich I., dem Kloster Bebenhausen das Beholzungsrecht im Schönbuch und gestattet seinen Dienstleuten sich und ihre Güter dem Kloster zu übergeben. Vergl. WUB Bd. II. S. 248
c) 1507, März 25
Vertrag zwischen dem Kloster Bebenhausen und der Stadt Tübingen über verschiedene Rechte im Schönbuch (Holzschlag im Klosterwald, Besteuerung, Zoll gegen Jesingen und Lustnau, Wegbesserung u.a.)
d) 1521, September 5
Abschrift aus einem Kopialbuch der fürstlichen Registratur betr. des Klosters Bebenhausen "Schweinäckerichs-Gerechtigkeit" (- Recht, die Schweine in den Wald zu treiben um sie mit Bucheckern und Eicheln zu mästen).
e) 1553, August 16
Extrakt aus der Schönbuchsordnung betr. die Wälder des Klosters Bebenhausen.
f) 1554, Dezember 12
Extrakt aus der Vereinbarung zwischen dem Kloster Bebenhausen und der Stadt Tübingen über das Afterschlagen (Afterschlag - Gipfel und Äste eines gefällten Baumes).
g) 1564, November 8
Vor Landhofmeister, Kanzler und Räten vergleichen sich die Verwaltung des Klosters Bebenhausen mit Bürgermeister, Gericht und Rat zu Tübingen, wegen des strittigen Bauholzes für die Tübinger Lohmühle und für andere Tübinger Mühlen.
h) 1565
Auszug aus der Schönbuchsordnung
i) 1566, März 14
Ordnung betr. die Wälder des Klosters Bebenhausen an der "Gayßhalden", "Tentzenberg", und "Gayßbühel", darin die von Tübingen, Lustnau, Pfrondorf, Steinbös und Hagelloch Gerechtsame haben. Übereinkunft, wie es mit der Beholzung und dem Weidgang darin gehalten werden soll.
- Herzoglicher Befehl betr. die Schönbuchswaldungen. 1627
- Mühlholzgerechtigkeit der Stadt Tübingen an den Klosterwaldungen. 1801-1803.
1 Faszikel
Sachakte
Heiliges Römisches Reich, Friedrich I. Kaiser von
Hohenberg, Albert Graf
Schwaben, Friedrich Herzog von
Tübingen, Rudolf von, (Pfalzgraf)
Schönleben, Georg
Bebenhausen, Kloster
Bebenhausen, Amt
Lustnau
Pfrondorf
Steinbös
Hagelloch
Geißhalde, Wald
Tentzenberg, Wald
Gayßbühel, Wald
Bebenhausen, Kloster
Bebenhausen, Amt
Privilegien
Urkundenabschriften
Schönbuchgerechtigkeiten
Geißhalde, Wald
Mühlen
Lohmühle
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.04.2025, 8:35 AM CEST