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Dolgesheim: Jost Fassart und seine Ehefrau Maria, wohnhaft zu Dolgesheim, verkaufen zu Erbe an Pfarrherrn, Schultheiss und Kirchengeschworene der ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1595 April 13 (1595 April 3)
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Original-Pergament, Siegel des Gerichts beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben vnd geschehenn donnerstags nach Letare a.d. 1595
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Jost Fassart und seine Ehefrau Maria, wohnhaft zu Dolgesheim, verkaufen zu Erbe an Pfarrherrn, Schultheiss und Kirchengeschworene der Pfarrkirche zu Dolgesheim zwei fl. Wiederkaufsgült, fällig auf Martini, für 40 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand vor dem Gericht zu Vluerssheim (nach Siegel und Datum muss es heißen 'Dolgesheim') (Niclaus Roder, Schultheiss, Niclaus Cussan, Werner von Hirstein, Hanss Schoffer, Martin Hossell, Hanss Moss, Niclaus Schultheiss und Jacob Wilhelm, Schöffen) folgende Eigengüter: zwei Zweiteile Acker auff Mülweg (Angrenzer Re.essheimer Gut, Fausten Gut), ein Morgen im Hohenberg (Angrenzer Hans S....., Matthes Starck zu Weinelsheim), 1/2 Morgen vff der Hochgewanden (Angrenzer Hanss Schnap, Jacob Mann)
Nach Rückvermerk späterer Inhaber Best Storr / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.