Werner Krummel von Weyer und seine Frau Anna Duytz von der Kaulen verkaufen Anton von Hillesheim für 120 Goldgulden eine Erbrente von 6 Malter Korn aus ihrem Hof zu Firmenich. Werner Krummel von Weyer und seine Frau Anna Duytz von der Kaulen bekunden, dass sie unter Vorbehalt des Rückkaufs Anton von Hillesheim (Hildeschem), Bürger von Münstereifel und Rentmeister zu Arenberg (Arnperch), und seiner Frau Mergen Tonburghs eine Erbrente von 6 Malter Korn aus ihrem Hof zu Firmenich für 120 Goldgulden guter rheinischer kurfürstlicher Münze, über deren Empfang sie quittieren, verkauft haben. Sie versprechen, diese Rente jährlich am 11. November oder innerhalb der nächsten 8 Tage davor oder danach auf ihre Kosten nach Münstereifel zu liefern, beginnend mit dem übernächsten Martinstag. Nichts kann sie an der Bezahlung hindern. Sie setzen als Unterpfand ihren Zehnten in Pesch (Beesch), der unbelastet ist und bleibt. Es siegeln der Aussteller, Otto von Altenahr (Aer), Herr zu Burtscheid (Burscheidt) und Amtmann zu Arenberg (Arnperch), Goedhart von Metternich, Herr zu Zievel (Zeuel) und Pesch, für die Schöffen von Pesch mit Namen Hermann, Schultheiß, Goebbel, Hens, der dicke Jakob von Euenheim (Euersheim), Rutgers Johann von Harzheim, die darüber ihre Urkundpfennige erhalten haben und zur Zeit kein eigenes Siegel haben.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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