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Berichte der Oberämter betr. Gesuche um Erlaubnis zur Aufstellung von Dampfkesseln, Lokomobilen und Lokomotiven: Oberamt Blaubeuren
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Ministerium des Innern III
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1856-1870
Enthält: Fabrikant August Blezinger, Urspring und dessen Nachfolger Louis Gans aus St. Gallen; Fabrikant Lang, Inhaber der Blaubeurer Bleiche; Fournierfabrikanten Autenrieth und Riecker, Blaubeuren; A. F. Lang, Besitzer der mechanischen Weberei Blaubeuren; Rotgerber Louis Fromm, Blaubeuren; Mechaniker Karl Maier und Mechaniker Karl Schüle, Blaubeuren; Müller Ferdinand Schwehr, Eggingen; Spitalmüller Abraham Durst, Blaubeuren (Einspruch des Bleichereibesitzers Eduard Lang, Blaubeuren)
Darin: Bestellung des Straßenbauinspektors Angele in Ulm zum Sachverständigen für Dampfkessel in den Oberämtern Ulm und Blaubeuren; kolorierte Pläne der Bleicherei August Maier und Fabrik Otto, Nürtingen (32:20 cm), der Bleicherei Helfferich sowie Färberei und Appretur Th. Schmückle, Kirchheim (31, 5:20 cm); "Flächenmaß-Verzeichnis über die dem Herrn C. H. Erpf, Fabrikbesitzer in Weißenau, gehörigen Gebäude und Gründe", 53:53 1/2 cm.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.