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Jacob und seine Söhne
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Weimarische Zeitung Nr. 78, 29. September 1852, S. 712f.: „Zur Kritik der Oper. 2) ‚Joseph‘ von Mehul“: Nach einer umfassenden Einordnung der Oper und Anmerkungen zum Opernschaffen Mehuls allgemein folgt nur eine vergleichsweise marginale Besprechung der Aufführung. Der Dirigent wird nicht erwähnt: „Die Besetzung war so gut, als sie bei uns sein konnte. H. v. Milde war als ‚Jakob‘ in jeder Hinsicht vortrefflich. F. v. Milde hat sich durch Uebernahme der Soli in dem mit Harfen begleiteten Chore ein glänzendes Zeugniß ächter Künstlergesinnung ausgestellt, welche, weit entfernt, durch unbillige Aussprüche die Erreichung eines Kunstzwecks zu stören, zu Gunsten desselben sogar gerechte Prätentionen schweigen läßt. [...] Insbesondere erwies sich der Chor im Finale des ersten Actes viel zu schwach und die Musik hinter der Bühne verdient für ihre ‚Aufführung‘ eine eigene Rüge. Die mise-en-scène hat gegen früher gewonnen. Namentlich ist der von H. Händel neugemalte Prospect, einen Theil des Nilthales bei wachsender Morgenbeleuchtung darstellend, mit Anerkennung zu erwähnen. Der Eindruck der ganzen Vorstellung war offenbar ein günstiger.“