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Lehnsurkunden des Deutschen Ordens betreffend Loyden.
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Enthält: - fol. 1r: Ulrich Fricke, Komtur von Balga und Vogt von Natangen verleiht Culnico und Arwidden einen Haken und 12 Morgen auf dem Feld Loyden. ohne Ort. 1364 Dezember 13 (Lucie virginis beate)
- fol. 1r: Johannes Wernkonis, Komtur von Leunenburg verleiht Kintil von Loyden eine Hufe im Wald Sinonis freu vom Zehnten und von bäuerlicher Arbeit. ohne Ort 1344 ohne Tagesdatum.
- fol. 1v: Dietrich von Elner, Komtur von Balga und Natangen, verleiht Tulne 8 Morgen im Feld Loyden (Laydin) zum Recht seines alten Gutes. ohne Ort. 1380 April 23 (an sancte Georii tage).
- fol. 2r: Ulrich von Jungingen, Komtur von Balga und Vogt von Natangen, belehnt Hans von Leyden mit 10 Morgen Ackerlandes im Feld Loyden (Leydin), die jener von Jürgen gekauft hatte. ohne Ort. 1397 März 12 (Gegorii).
- fol. 2r-2v: Ulrich Fricke, Komtur von Balga und Vogt von Natangen verleiht Tulnico einen Haken zu Loyden zusätzlich zu seinem alten Besitz. 1361 August 5 (an sanct Dominici).
fol. 2v-3r: Ulrich Fricke, Komtur von Balga und Vogt von Natangen, belehnt den Prußen Tulnicon und Arwiden mit einem Haken im Feld Loyden. ohne Ort. 1366 September 29 (an sancte Michaelis tage).
4 Blatt
Archivale
Preußisches Urkundenbuch III, Nr. 701; V/3, Nr. 1059; VI/1, Nr. 229, 480. - Joachim/Hubatsch, Regesta I/1, Nr. 230, 315, 316, 324, 410, 541.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.