Reichs-/Bundesbahndirektion Stuttgart: Akten und Pläne (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, K 411 I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Reichs-/Bundesbehörden und Reichs-/Bundesorganisationen >> Geschäftsbereich Reichs-/Bundesverkehrsministerium
1928-2005 (Va ab 1856)
1. Behördengeschichte: Die Geschichte der aus der württembergischen Generaldirektion der Staatseisenbahnen hervorgegangenen Reichsbahndirektion (seit 1950 Eisenbahndirektion, seit 1953 Bundesbahndirektion) Stuttgart ist im Vorwort zu Bestand E 79 I (1983) ausführlich dargestellt. Nachzutragen ist jedoch die zwischenzeitlich erfolgte Umstrukturierung des deutschen Eisenbahnwesens durch Umwandlung der bisherigen Staatsbahn in eine neu gegründete Deutsche Bahn Aktiengesellschaft gemäß Kabinettsbeschluß der Bundesregierung vom 15.7.1992, dessen Umsetzung mit Inkrafttreten des Eisenbahnneuordnungsgesetzes vom 27.12.1993 (BGBI. S. 2378) am 1.1.1994 auch für die Bundesbahndirektion Stuttgart das Ende als Verkehrsbehörde bedeutet hat.
2. Bestandsgeschichte: Das Schriftgut der Reichsbahndirektion Stuttgart war seit dem 1.4.1928 nach dem neu entworfenen mnemotechnischen Einheitsaktenplan der Deutschen Reichsbahngesellschaft geführt worden. Die in diesem Findbuch verzeichneten Akten und Pläne stammen aus 16 verschiedenen Ablieferungen dieser Registratur, zwischen 1967 und 1991 abgegeben von der Bundesbahndirektion Stuttgart zur dauernden Aufbewahrung im Staatsarchiv Ludwigsburg (vgl. Kanzleiakten 751 - B 1220). Zur Unterscheidung vom Eisenbahn-Personalaktenbestand K 410 I zunächst als K 410 II "Allgemeine Akten" bezeichnet, erhielt der anfangs wenig umfangreiche Bestand mit Erscheinen der neuen Beständeübersicht 1974 die Signatur K 411 "Verwaltungsakten" zugewiesen. Eine weitere Differenzierung wurde notwendig, als mit den Zugängen 1991/98 und 1991/108 in großem Umfang meist ältere Akten der Provenienz Generaldirektion eingekommen waren, deren Einarbeitung in die Beständegruppe E 79 vorgesehen war; das Schriftgut dieser beiden von Anfang an häufig benutzten Zugänge erhielt erst die Übergangssignatur K 411 II, 1993 dann die Signatur K 411 III (zur Unterscheidung vom Altbestand K 411 I und dem neugebildeten Bestand K 411 II betr. Fahndungsdienst).
3. Bearbeiterbericht: Die von Walter Bürkle 1967 vorgenommenen Verzeichnungsarbeiten des ersten Aktenzugangs bildeten die Grundlage für das vorläufige Findbuch K 411 I, dem im Laufe der Jahre detaillierte Abgabelisten hinzugefügt wurden, die ausreichende Informationen zum Inhalt der zuletzt 989 Büschel enthielten. Für das rasche Auffinden der jeweils gesuchten Betreffe hinderlich war jedoch stets das unsystematische Auftreten von ein- und demselben Aktenzeichen an verschiedenen Stellen der Abgabelisten, wodurch zwangsläufig bei jeder Recherche die Durchsicht des gesamten Findmittels notwendig war. So wurde 1998 damit begonnen, zunächst den Bestand K 411 I auf der Basis der vorhandenen kurz gefassten Titelaufnahmen im online-Verfahren zu erschließen (Bü 1 - 989) und gemäß der Buchstabensystematik des Aktenplans der Deutschen Bundesbahn (Stand 1.6.1980, vgl. JL 500 B 1220) zu klassifizieren. Im Anschluß daran wurde auch bei den Akten und Plänen der Zugänge 1991/98 und 1991/108 von Bestand K 411 III nach Ausgliederung der zu E 79 gehörigen Archivalien der Provenienz Generaldirektion eine an den Hauptbestand angepasste flachere Erschließung vorgenommen (Bü 990 - 1241). Die auf der Grundlage dieser Eingaben erstellte EDV-Klassifikation reiht nun die Titelaufnahmen der einzelnen Zugänge in der Abfolge dieses mnemotechnischen Aktenplans, wodurch zusammen mit dem Ortsindex und der Konkordanz ein rascher Zugang zu diesem neu gebildeten Bestand K 411 I ermöglicht wird. Weitere Archivalien der Provenienz Reichsbahn-/Bundesbahndirektion Stuttgart sind (neben den Personalaktenbeständen K 410 I - III) in den Sonderbeständen K 411 II (Fahndungsdienst), K 411 III (Schadensunterlagen, Bahnpolizei), K 411 IV (Bände), K 412 I - II (Katasterpläne), K 412 III (Gleispläne), K 413 I - II (Technische Unterlagen) und K 414 (Fotos) sowie in dem bis etwa 1928 reichenden Schriftgut der Bestände E 79 I - IV (Generaldirektion der Staatseisenbahnen) enthalten. Die online-Erschließung und Klassifikation des Bestands (bis Bü 1241) nahm Ruth Rasser 1998 unter der Leitung von Dr. Stephan Molitor und dem Unterzeichneten vor; die abschließende Textbearbeitung 1999 lag in den Händen von Elvira Grammer. Ludwigsburg, Juli 1999 Wolfgang Schneider In den vorliegenden Bestand wurden im Sommer 2006 die Ablieferungen der DB Netz AG, Stuttgart vom 26.03.2003 (Zugang 2003/29) und der DB Services Immobilien GmbH, Karlsruhe vom 22.06.2006 (Zugang 2006/67) durch Frau Kammerer unter der Betreuung von Dr. Häußermann eingearbeitet. Der Bestand K 411 I umfasst nun 1715 Archivalieneinheiten im Umfang von 40,2 lfd.m. Ludwigsburg, Oktober 2006 Dr. Martin Häußermann Weiteren Zuwachs erfuhr der Bestand im Sommer 2015 durch Einarbeitung des Zugangs 2004/26 aus der Dienststelle Süd des so genannten Bundeseisenbahnvermögens (BEV), Außenstelle Stuttgart (Personalverwaltung betreffend = Bü 1729-1764 - siehe auch Bestand K 410 II) sowie im Herbst 2015 durch Zugang 2005/96 aus dem Generallandesarchiv Karlsruhe (Strecken betreffend = Bü 1765-1822); die Titelaufnahmen gab jeweils Inge Nesper in scopeArchiv ein. Ludwigsburg, Februar 2016 Wolfgang Schneider Im Herbst 2022 wurden im Rahmen der Fallbearbeitung der Referendarin Julia Schneider weitere Unterlagen in den Bestand K 411 I integriert: Teile des Zugangs 2007/69 betr. Bahnhöfe, Geschäftsgebäude, Werkstätten, Betriebswagenwerke und Brücken (nun K 411 I Bü 1900-2060) Teile des Zugangs 2008/84 betr. Brücken und Wegesachen (nun K 411 I Bü 1886-1899) Zugang 2010/039 u.a. betr. Bau, Unterhaltung und Erweiterung von Gebäuden und Anlagen, Reklamewesen, Wasserversorgung (nun K 411 I Bü 1844-1885) Zugang 2011/124 betr. Personenunfälle (nun K 411 I Bü 1823) Zugang 2012/100 u.a. betr. Dienstgebäude, Stellwerksgebäude, Bahnwärterhäuser (nun K 411 I Bü 1824-1843) Ludwigsburg, Januar 2023 Corinna Knobloch
2. Bestandsgeschichte: Das Schriftgut der Reichsbahndirektion Stuttgart war seit dem 1.4.1928 nach dem neu entworfenen mnemotechnischen Einheitsaktenplan der Deutschen Reichsbahngesellschaft geführt worden. Die in diesem Findbuch verzeichneten Akten und Pläne stammen aus 16 verschiedenen Ablieferungen dieser Registratur, zwischen 1967 und 1991 abgegeben von der Bundesbahndirektion Stuttgart zur dauernden Aufbewahrung im Staatsarchiv Ludwigsburg (vgl. Kanzleiakten 751 - B 1220). Zur Unterscheidung vom Eisenbahn-Personalaktenbestand K 410 I zunächst als K 410 II "Allgemeine Akten" bezeichnet, erhielt der anfangs wenig umfangreiche Bestand mit Erscheinen der neuen Beständeübersicht 1974 die Signatur K 411 "Verwaltungsakten" zugewiesen. Eine weitere Differenzierung wurde notwendig, als mit den Zugängen 1991/98 und 1991/108 in großem Umfang meist ältere Akten der Provenienz Generaldirektion eingekommen waren, deren Einarbeitung in die Beständegruppe E 79 vorgesehen war; das Schriftgut dieser beiden von Anfang an häufig benutzten Zugänge erhielt erst die Übergangssignatur K 411 II, 1993 dann die Signatur K 411 III (zur Unterscheidung vom Altbestand K 411 I und dem neugebildeten Bestand K 411 II betr. Fahndungsdienst).
3. Bearbeiterbericht: Die von Walter Bürkle 1967 vorgenommenen Verzeichnungsarbeiten des ersten Aktenzugangs bildeten die Grundlage für das vorläufige Findbuch K 411 I, dem im Laufe der Jahre detaillierte Abgabelisten hinzugefügt wurden, die ausreichende Informationen zum Inhalt der zuletzt 989 Büschel enthielten. Für das rasche Auffinden der jeweils gesuchten Betreffe hinderlich war jedoch stets das unsystematische Auftreten von ein- und demselben Aktenzeichen an verschiedenen Stellen der Abgabelisten, wodurch zwangsläufig bei jeder Recherche die Durchsicht des gesamten Findmittels notwendig war. So wurde 1998 damit begonnen, zunächst den Bestand K 411 I auf der Basis der vorhandenen kurz gefassten Titelaufnahmen im online-Verfahren zu erschließen (Bü 1 - 989) und gemäß der Buchstabensystematik des Aktenplans der Deutschen Bundesbahn (Stand 1.6.1980, vgl. JL 500 B 1220) zu klassifizieren. Im Anschluß daran wurde auch bei den Akten und Plänen der Zugänge 1991/98 und 1991/108 von Bestand K 411 III nach Ausgliederung der zu E 79 gehörigen Archivalien der Provenienz Generaldirektion eine an den Hauptbestand angepasste flachere Erschließung vorgenommen (Bü 990 - 1241). Die auf der Grundlage dieser Eingaben erstellte EDV-Klassifikation reiht nun die Titelaufnahmen der einzelnen Zugänge in der Abfolge dieses mnemotechnischen Aktenplans, wodurch zusammen mit dem Ortsindex und der Konkordanz ein rascher Zugang zu diesem neu gebildeten Bestand K 411 I ermöglicht wird. Weitere Archivalien der Provenienz Reichsbahn-/Bundesbahndirektion Stuttgart sind (neben den Personalaktenbeständen K 410 I - III) in den Sonderbeständen K 411 II (Fahndungsdienst), K 411 III (Schadensunterlagen, Bahnpolizei), K 411 IV (Bände), K 412 I - II (Katasterpläne), K 412 III (Gleispläne), K 413 I - II (Technische Unterlagen) und K 414 (Fotos) sowie in dem bis etwa 1928 reichenden Schriftgut der Bestände E 79 I - IV (Generaldirektion der Staatseisenbahnen) enthalten. Die online-Erschließung und Klassifikation des Bestands (bis Bü 1241) nahm Ruth Rasser 1998 unter der Leitung von Dr. Stephan Molitor und dem Unterzeichneten vor; die abschließende Textbearbeitung 1999 lag in den Händen von Elvira Grammer. Ludwigsburg, Juli 1999 Wolfgang Schneider In den vorliegenden Bestand wurden im Sommer 2006 die Ablieferungen der DB Netz AG, Stuttgart vom 26.03.2003 (Zugang 2003/29) und der DB Services Immobilien GmbH, Karlsruhe vom 22.06.2006 (Zugang 2006/67) durch Frau Kammerer unter der Betreuung von Dr. Häußermann eingearbeitet. Der Bestand K 411 I umfasst nun 1715 Archivalieneinheiten im Umfang von 40,2 lfd.m. Ludwigsburg, Oktober 2006 Dr. Martin Häußermann Weiteren Zuwachs erfuhr der Bestand im Sommer 2015 durch Einarbeitung des Zugangs 2004/26 aus der Dienststelle Süd des so genannten Bundeseisenbahnvermögens (BEV), Außenstelle Stuttgart (Personalverwaltung betreffend = Bü 1729-1764 - siehe auch Bestand K 410 II) sowie im Herbst 2015 durch Zugang 2005/96 aus dem Generallandesarchiv Karlsruhe (Strecken betreffend = Bü 1765-1822); die Titelaufnahmen gab jeweils Inge Nesper in scopeArchiv ein. Ludwigsburg, Februar 2016 Wolfgang Schneider Im Herbst 2022 wurden im Rahmen der Fallbearbeitung der Referendarin Julia Schneider weitere Unterlagen in den Bestand K 411 I integriert: Teile des Zugangs 2007/69 betr. Bahnhöfe, Geschäftsgebäude, Werkstätten, Betriebswagenwerke und Brücken (nun K 411 I Bü 1900-2060) Teile des Zugangs 2008/84 betr. Brücken und Wegesachen (nun K 411 I Bü 1886-1899) Zugang 2010/039 u.a. betr. Bau, Unterhaltung und Erweiterung von Gebäuden und Anlagen, Reklamewesen, Wasserversorgung (nun K 411 I Bü 1844-1885) Zugang 2011/124 betr. Personenunfälle (nun K 411 I Bü 1823) Zugang 2012/100 u.a. betr. Dienstgebäude, Stellwerksgebäude, Bahnwärterhäuser (nun K 411 I Bü 1824-1843) Ludwigsburg, Januar 2023 Corinna Knobloch
1822 Archivalieneinheiten (41,9 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET
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