Sammlung Reitz (Presseausschnittssammlung) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
08.14
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 08 Sammlungen
1920-1945
Vorwort Sammlung Bruno Reitz (Presseausschnittssammlung)
Die Sammlung Reitz wurde 2011 von der Stadtbibliothek Lübeck an das Archiv abgegeben. Die Vorordnung besteht in den von Reitz angelegten Ordnern nach thematischen Gesichtspunkten. Eine weitere archivische Verzeichnung konnte aus Personalgründen derzeit nicht vorgenommen werden.
Über die Person Bruno Reitz kann bislang nur wenig gesagt werden. Bekannt ist, dass er sich zum Sommersemester 1903 an der Universität Rostock im Studienfach Medizin einschrieb. Ausweislich der Immatrikulation wurde R. am 21.11.1882 in Rostock geboren. Am 19.8.1905 wurde er exmatrikuliert;(1) die ärztliche Prüfung legte der am 23.1.1906 in Rostock ab. 1907 erschien seine medizinische Doktorarbeit, im gleichen Jahr erhielt er die Approbation.(2)
Nach Informationen von Dr. Jan Zimmermann, Hamburg, war er als Arzt mit diversen Funktionen im NS-Gesundheitssystem (Rasse, Hygiene) tätig. Er war (u.a.?) Leiter des Amtes für Volksgesundheit bei der Kreisleitung der NSDAP in Lübeck. (3)
Dr. Jan Lokers
Dezember 2011
(1) http://matrikel.uni-rostock.de/id/200008118. zuletzt eingesehen: 7.12.2011.
(2) http://books.google.com/books/about/Zur_Kasuistik_der_Verletzungen_des_Ductu.html?id=SBuzQwAACAAJ. zuletzt eingesehen: 7.12.2011.
(3) Menora und Hakenkreuz: Zur Geschichte der Juden in und aus Schleswig-Holstein, Lübeck und Altona (1918 - 1998). Eine gemeinsame Publikation des Forschungsprojektes 'Zur Sozialgeschichte des Terrors' am Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte an der Bildungswissenschaftlichen Hochschule Flensburg-Universität (Schleswig) und des Joseph-Carlebach-Instituts an der Bar Ilan-Universität (Ramat Gan) Israel. Neumünster: Wachholtz, 1998, S. 270.
Die Sammlung Reitz wurde 2011 von der Stadtbibliothek Lübeck an das Archiv abgegeben. Die Vorordnung besteht in den von Reitz angelegten Ordnern nach thematischen Gesichtspunkten. Eine weitere archivische Verzeichnung konnte aus Personalgründen derzeit nicht vorgenommen werden.
Über die Person Bruno Reitz kann bislang nur wenig gesagt werden. Bekannt ist, dass er sich zum Sommersemester 1903 an der Universität Rostock im Studienfach Medizin einschrieb. Ausweislich der Immatrikulation wurde R. am 21.11.1882 in Rostock geboren. Am 19.8.1905 wurde er exmatrikuliert;(1) die ärztliche Prüfung legte der am 23.1.1906 in Rostock ab. 1907 erschien seine medizinische Doktorarbeit, im gleichen Jahr erhielt er die Approbation.(2)
Nach Informationen von Dr. Jan Zimmermann, Hamburg, war er als Arzt mit diversen Funktionen im NS-Gesundheitssystem (Rasse, Hygiene) tätig. Er war (u.a.?) Leiter des Amtes für Volksgesundheit bei der Kreisleitung der NSDAP in Lübeck. (3)
Dr. Jan Lokers
Dezember 2011
(1) http://matrikel.uni-rostock.de/id/200008118. zuletzt eingesehen: 7.12.2011.
(2) http://books.google.com/books/about/Zur_Kasuistik_der_Verletzungen_des_Ductu.html?id=SBuzQwAACAAJ. zuletzt eingesehen: 7.12.2011.
(3) Menora und Hakenkreuz: Zur Geschichte der Juden in und aus Schleswig-Holstein, Lübeck und Altona (1918 - 1998). Eine gemeinsame Publikation des Forschungsprojektes 'Zur Sozialgeschichte des Terrors' am Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte an der Bildungswissenschaftlichen Hochschule Flensburg-Universität (Schleswig) und des Joseph-Carlebach-Instituts an der Bar Ilan-Universität (Ramat Gan) Israel. Neumünster: Wachholtz, 1998, S. 270.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 10:12 MESZ