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Sustentation (Versorgung/Unterhalt) des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 4. Vermögensangelegenheiten >> 4.1. Vermögensangelegenheiten des fürstlichen Hauses und sonstige persönliche Belange der Grafen und Fürsten
1741-1744
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Notarielle Beglaubigungen kaiserlicher Reskripte; Differenzen zwischen Fürst Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen und Fürst Wilhelm Carl Heinrich Friso zu Nassau-Diez vor dem Reichskammergericht; Abschriften von Prozessunterlagen; Einschaltung einer Kreisdirektoral-Subdelegation wegen der Bezahlung angeblich rückständiger Alimentationsgelder an Fürst Wilhelm Hyacinth; Liquidationsprotokoll über die von 1732-1737 gezahlten Alimentationsgelder; Balance der jährlich an Fürst Wilhelm Hyacinth gezahlten Kompetenz- und Deputatsgelder; Korrespondenz mit dem Kölner Rat Trainer wegen der beim dortigen Domkapitel sich befindenden Administrationsbriefschaften; Überschlag der ungefähren Einkünfte und Ausgaben der katholischen und evangelischen Landesteile Nassau-Siegens und Nassau-Hadamars (1742, fol. 337-338); Vorbereitungen zu einer angeblich geplanten Ankunft des Fürsten Wilhelm Hyacinth in Siegen (1742); Auflistung restierender Schatzungs- und Soldatengelder in Niedernetphen (1743); Schreiben des Oberkammerrats Boemer aus Dillenburg wegen Angelegenheiten des Stifts Keppel (1744). Korrespondenten u.a.: Notar Johann Jacob Meinhard, Geheimrat von der Lühe (Diez und Dillenburg), Hofrat Dr. Zwirlein (Wetzlar), Regierungsrat von Diest (Siegen), Huffeisen, Rat Heppe (Köln), Geheimrat Simon Henrich von Moser (Hadamar), H. W. von Laffert (Siegen), Regierungsrat S. Gürtler (Siegen), Rat Trainer (Köln), Wilhelm Carl Heinrich Friso Fürst zu Nassau und Prinz von Oranien, Gießendorff (Hadamar), Nazelius (Siegen), Johann Barthel Hürter (Köln), Notar Georg Christoph Heller, Notar Georg Friedrich Zinck, J. Schnabelius (Hadamar), Sommer (Hadamar), Lüdger (Siegen), Oberkammerrat Bömer (Dillenburg).
355 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.