FAD. Bad Kreuznach - Schreiben
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2LR 001 Provinzialjugendpfarramt Provinzialjugendpfarramt
Provinzialjugendpfarramt >> FAD-Maßnahmen
1932-1933
Enthält: u.a.: Arbeitsamtsdirektor W. Odenthal, Kreuznach, Schreiben an Pfr. Herbert Lempfert vom 30.03.1933 über seine Amtsenthebung durch die Ortsgruppenleitung der NSDAP (Bl. 3); Arbeitsamt Bad Kreuznach, W. Odenthal, Schreiben an Th. Voß vom 02.03.1933 über die geplanten FAD-Maßnahmen in den Kreisen Simmern und Kreuznach (Bl,. 5); Der Bürgermeister der Stadt Kreuznach, Beigeordneter Fritsch, Mitteilung an Th. Voß vom 10.02.1933, dass die Stadt die Trägerschaft für ein Lager nicht übernehmen kann (Bl. 7); Th. Voß, "Bereitschaftserklärung" vom 07.01.1933 zur Übernahme der Dienstträgerschaft für die Projekte aus dem Amt Winterburg und dem Bereich der Preußischen Staatsoberförsterei Entenpfuhl (Bl. 20); Pfr. Herbert Lempfert, Pferdsfeld, Schreiben an Th. Voß vom 27.12.1932 über die beantragten Maßnahmen und eine Vortragsreise von Th. Voß (Bl. 30-32); Pfr. Carl Wippermann, Bad Kreuznach, Schreiben an Th. Voß vom 07.12.1932 über die Übernahme eines Lagers (Bl. 45); Th. Voß, Ernennung von Pfr. H. Lempfert zum "Vertrauensmann für Ev. FAD im Arbeitsamtsbezirk Kreuznach" vom 08.12.1932 (Bl. 46-48) Arbeitsamt Kreuznach, W. Odenthal, Schreiben an Th. Voß vom 07.12.1932 über die Schließung des Lagers in der Jugendh-erberge (Bl. 49); Th. Voß, Schreiben vom 04.12.1932 über die Übernahme der Dienstträgerschaft für das Projekt Kreuznach (Bl. 50); Der Landeshauptmann der Rheinprovinz, Landesjugendamt, Schreiben an Th. Voß vom 24.11.1932 über die geplanten FAD--Maßnahmen (Bl. 55)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ