Johann Ludwig, Graf zu Nassau (Naßauw) Katzenelnbogen (Catzenelnbogen) Vianden und Diez (Dietzs), Herr zu Beilstein verkauft Philipp von Langenbach seinen Hof zu Weyer und Faulbach für 6700 Gulden. Der Käufer hat dem Verkäufer durch dessen Keller Eberwein Koch die Originalverschreibungen, die er teils für den Verkäufer eingelöst hat und teils als Gläubiger des Verkäufers besaß zugestellt und die von ihm erlegten Beträge von der genannten Kaufsumme abgezogen. Dabei handelt es sich um: 1.) eine Verschreibung von 2000 Gld., beginnend mit den Worten 'Wir Wilhelm Graff zu Naßaew' aus dem Jahre 1547 2.) die Verschreibung über 1000 Gulden, beginnend mit den Worten 'Wir Johann Albrecht graff zu Solms' aus dem Jahre 1613 3.) eine Verschreibung von 400 schlechte Gulden beginnend mit den Worten 'Wir Johan Ludewig' aus dem Jahre 1619 5.) Eine Verschreibung von 300 Gulden beginnend mit den Worten 'Wir Johan Ludwig' aus dem Jahre 1619 6.) eine Quittung über Georg Neuendorff Pension von 40 1/2 Gld. und 9 Gr . 7.) Eine Quittung der Margarethe von Rohe über 48 schlechte Gulden.
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Johann Ludwig, Graf zu Nassau (Naßauw) Katzenelnbogen (Catzenelnbogen) Vianden und Diez (Dietzs), Herr zu Beilstein verkauft Philipp von Langenbach seinen Hof zu Weyer und Faulbach für 6700 Gulden. Der Käufer hat dem Verkäufer durch dessen Keller Eberwein Koch die Originalverschreibungen, die er teils für den Verkäufer eingelöst hat und teils als Gläubiger des Verkäufers besaß zugestellt und die von ihm erlegten Beträge von der genannten Kaufsumme abgezogen. Dabei handelt es sich um: 1.) eine Verschreibung von 2000 Gld., beginnend mit den Worten 'Wir Wilhelm Graff zu Naßaew' aus dem Jahre 1547 2.) die Verschreibung über 1000 Gulden, beginnend mit den Worten 'Wir Johann Albrecht graff zu Solms' aus dem Jahre 1613 3.) eine Verschreibung von 400 schlechte Gulden beginnend mit den Worten 'Wir Johan Ludewig' aus dem Jahre 1619 5.) Eine Verschreibung von 300 Gulden beginnend mit den Worten 'Wir Johan Ludwig' aus dem Jahre 1619 6.) eine Quittung über Georg Neuendorff Pension von 40 1/2 Gld. und 9 Gr . 7.) Eine Quittung der Margarethe von Rohe über 48 schlechte Gulden.
1008 a, 112
1008 a Nachlass Jacob Friedrich Eberhard
Nachlass Jacob Friedrich Eberhard >> Urkunden des Hofes Faulbach und der damit verbundenen Besitzstücke >> 10 1601-1625
1622-04-07
Ausfertigung Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Hadamar den 7. April 1622
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Unterschrift des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Unterschrift des Ausstellers
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ
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