Ernennung von Fabrizio Scalmani zum Gouverneur von Vicovaro
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D 0020 / 5
D 0020 Italienische Urkunden des Freiherrn von Steckhorn (1732-1850)
Italienische Urkunden des Freiherrn von Steckhorn (1732-1850)
1750
Enthält: 1750 Februar 1, Rom
Regest: Giacomo Graf Bolognetti Alamandini Fürst von Vicovaro, Senator von Bologna und römischer Baron etc. ernennt Dr. Fabrizio Scalmani aus Ronciglione zum Gouvernateur des Gebietes von Vicovaro. Als Verantwortlicher für die Justizverwaltung von Vicovaro ernennt der Aussteller mit sofortiger Wirkung Dr. Fabrizio Scalmani aus Ronciglione zum Gouver¬neur des Gebietes auf sechs Monate mit eventueller Verlängerung. Die Ernennung erfolgt mit allen Möglichkeiten, Verdiensten, Ehren und Lasten und ist von allen Beamten an¬zuerkennen und zu unterstützen. Scalmani muß dafür bürgen, das Gebiet während seiner Amtszeit nicht zu verlassen bei Strafe der Ungültigkeit der Ernennung.
Zeugen: Giacomo Bolognetti Alamandini, Marino Muccioli, Sekretär.
Ausstellungsort: Palast des Ausstellers außerhalb der Porta Pia von Rom
Formalbeschreibung: Ausführung Papier, italienisch, 32x28,5 cm; 1 Siegel des Ausstellers aufgedrückt.
Bemerkungen: Links, oben und rechts ist ein Rand gemalt, als Briefkopf ist das Wappen des Fürsten gemalt. Auf der Rückseite steht der Vermerk: ricor.o 1750, und: Patente e con[f].e per sette anni (Patent und ? Für sieben Jahre).
Regest: Giacomo Graf Bolognetti Alamandini Fürst von Vicovaro, Senator von Bologna und römischer Baron etc. ernennt Dr. Fabrizio Scalmani aus Ronciglione zum Gouvernateur des Gebietes von Vicovaro. Als Verantwortlicher für die Justizverwaltung von Vicovaro ernennt der Aussteller mit sofortiger Wirkung Dr. Fabrizio Scalmani aus Ronciglione zum Gouver¬neur des Gebietes auf sechs Monate mit eventueller Verlängerung. Die Ernennung erfolgt mit allen Möglichkeiten, Verdiensten, Ehren und Lasten und ist von allen Beamten an¬zuerkennen und zu unterstützen. Scalmani muß dafür bürgen, das Gebiet während seiner Amtszeit nicht zu verlassen bei Strafe der Ungültigkeit der Ernennung.
Zeugen: Giacomo Bolognetti Alamandini, Marino Muccioli, Sekretär.
Ausstellungsort: Palast des Ausstellers außerhalb der Porta Pia von Rom
Formalbeschreibung: Ausführung Papier, italienisch, 32x28,5 cm; 1 Siegel des Ausstellers aufgedrückt.
Bemerkungen: Links, oben und rechts ist ein Rand gemalt, als Briefkopf ist das Wappen des Fürsten gemalt. Auf der Rückseite steht der Vermerk: ricor.o 1750, und: Patente e con[f].e per sette anni (Patent und ? Für sieben Jahre).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:04 MESZ