Propst Wilhelm von Staffel, Dechant Philipp Hilche, Wandelin von Vilbel Schulmeister, Philipp Klüppel von Elkerhausen Sänger und das Kapitel des Stiftes Bleidenstadt verpflichten sich dem Heinrich Gieszel von Giessen Vikar zu St. Peter in Mainz zur Zahlung einer jährlichen Rente für eine empfangene Summe Geldes und setzen ihm ihren Wein- und Fruchtzehnten in der Gemarkung Schierstein zu Unterpfande.
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Propst Wilhelm von Staffel, Dechant Philipp Hilche, Wandelin von Vilbel Schulmeister, Philipp Klüppel von Elkerhausen Sänger und das Kapitel des Stiftes Bleidenstadt verpflichten sich dem Heinrich Gieszel von Giessen Vikar zu St. Peter in Mainz zur Zahlung einer jährlichen Rente für eine empfangene Summe Geldes und setzen ihm ihren Wein- und Fruchtzehnten in der Gemarkung Schierstein zu Unterpfande.
14, U 162
14 Kloster Bleidenstadt, St. Ferrutius, Benediktiner (Chorherren)
Kloster Bleidenstadt, St. Ferrutius, Benediktiner (Chorherren) >> 1 Urkunden >> 1.1 Urkunden >> 1.1.2 Urkunden des Ritterstifts Bleidenstadt >> 1.1.2.1 1496-1525
1515 September 1
Original, Pergament, Siegel ab; auf dem Rücken die notarielle Notiz, daß am 21. Mai 1538 dieser Brief infolge Testaments an das Peterskloster übergegangen sei; eine 2. Dorsualbemerkung (Mainz 12. Januar 1662) besagt, daß dieser Brief durch Bezahlung von 6 Sudern Weines, Gewächses aus dem Jahre 1660, abgelöst worden sei, daher ist auch der Brief mehrfach durchschnitten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1515, an s. Egidien tag des heiligen confessors
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ
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