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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1516 April 30
Regest: Die Bürgermeister Hinrick Evinckhues und Hinrick Vodersack und der Rat der Stadt Beckum (Beckem) verkaufen an Richard Boeventrup genant Trerman, Senior und Scholaster der Beckumer Kirche, eine erbliche jährliche Rente von 2 Rheinischen Goldgulden für 40 Gulden derselben Währung. Die Rente ist fällig auf Philippi und Jacobi (Mai 1) aus dem städtischen Schurgudt im Kirchspiel Vellern, Bauerschaft Günnewich. Dieses Gut hatte die Stadt von Hinrick Schutten [1] und Gerdrude, der Witwe des Hinrick Huessbrandes gekauft [2]. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Verankündigung. Ankündigung des Stadtsiegels.
1) Ausfertigung, Pergament 24 x 17 cm (Hand des Stadtschreibers Johan Stake), die Urkunde ist durch Schnitte kassiert; Siegel ab. Rückseite: Signaturen:
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 178
2) Insert in: Bistumsarchiv Münster, Domarchiv U 192 (1537 März 24).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.