Eheabrede zwischen Friedrich von und zu Hirschhorn auf Zwingenberg, pfälz. Erbtruchsess, Sohn +Philipps von Hirschhorn und seiner +Frau Anastasia, geb. von Dürn, und Agnes Margarete, Tochter Pleickards von Helmstatt zu Hinsingen, Obrist und Ritter, württ. Rat und Landhofmeister, und seiner Frau Anna Margarete, geb. von Liebenstein. Beistände auf Seiten des Bräutigams: Obrist Bleickard Landschad von Steinach, Wolf Albrecht Rüdt zu Bödigheim und Collenberg, Veit und Hans Walter von Sternenfels und Friedrich von Janowitz; auf Seiten der Braut: ihr Vater, der kaiserliche Rat Albrecht Christoph von und zu Rosenberg, die Brüder Valentin, Ludwig Karl und Philipp von Helmstatt, Georg Christoph Marschall von Ebnet und die Brüder Ludwig, Philipp und Albrecht von Liebenstein. Die Aussteuer beträgt 4000 fl, die Widerlage von 4000 fl wird mit einer Verschreibung auf die Stadt Frankfurt von 15000 fl versichert. Als Morgengabe erhält die Braut eine Goldkette und 434 Reichstaler, als Witwensitz wird ein Haus in Bruchsal bestimmt. Siegler und Unterschrift: Bräutigam, Brautvater und die Beistände
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Eheabrede zwischen Friedrich von und zu Hirschhorn auf Zwingenberg, pfälz. Erbtruchsess, Sohn +Philipps von Hirschhorn und seiner +Frau Anastasia, geb. von Dürn, und Agnes Margarete, Tochter Pleickards von Helmstatt zu Hinsingen, Obrist und Ritter, württ. Rat und Landhofmeister, und seiner Frau Anna Margarete, geb. von Liebenstein. Beistände auf Seiten des Bräutigams: Obrist Bleickard Landschad von Steinach, Wolf Albrecht Rüdt zu Bödigheim und Collenberg, Veit und Hans Walter von Sternenfels und Friedrich von Janowitz; auf Seiten der Braut: ihr Vater, der kaiserliche Rat Albrecht Christoph von und zu Rosenberg, die Brüder Valentin, Ludwig Karl und Philipp von Helmstatt, Georg Christoph Marschall von Ebnet und die Brüder Ludwig, Philipp und Albrecht von Liebenstein. Die Aussteuer beträgt 4000 fl, die Widerlage von 4000 fl wird mit einer Verschreibung auf die Stadt Frankfurt von 15000 fl versichert. Als Morgengabe erhält die Braut eine Goldkette und 434 Reichstaler, als Witwensitz wird ein Haus in Bruchsal bestimmt. Siegler und Unterschrift: Bräutigam, Brautvater und die Beistände
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 1158
1/7/25/i
Lit. E Nr. 41
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1620-1639
1630 (1630 Feb 18 (28) Stuttgart)
Urkunden
Ausf. Perg. Libell 6 Bl., 15 S. in Holzkapseln an Seidenschnur anh. (2 Holzkapseln leer); aus Zug. 2001 Nr. 63
Dürn, von; Anastasia
Helmstatt zu Hinsingen, von; Anna Margarete, geb. von Liebenstein
Helmstatt zu Hinsingen, von; Bleikhard, württ. Landhofmeister
Helmstatt, von; Agnes Margarete
Helmstatt, von; Ludwig Karl
Helmstatt, von; Philipp
Helmstatt, von; Valentin
Hirschhorn, von; Anastasia, geb. von Dürn
Hirschhorn, von; Friedrich, pfälz. Erbtruchsess
Hirschhorn, von; Philipp
Janowitz, von; Friedrich
Landschad von Steinach; Bleikhard, Obrist
Liebenstein, von; Albrecht
Liebenstein, von; Anna Margarete
Liebenstein, von; Ludwig
Liebenstein, von; Philipp
Marschall von Ebnet zu Weingartsgreuth; Georg Christoph
Rosenberg, von; Albrecht Christoph, kaiserl. Rat
Rüdt von Bödigheim und Collenberg; Wolf Albrecht
Sternenfels, von; Hans Walter
Sternenfels, von; Veit
Bruchsal KA
Frankfurt (Main) F
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:13 MESZ
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