Hans Roye, Bürger and Gastgeber zu Sigmaringen, verkauft dem Frater Philipp Resch, Konventuale des Gotteshauses St. Ulrich in Augsburg und der Zeit Pfarrer zu Sigmaringen, für 40 Gulden Landeswährung Hauptgut, deren baren Empfang er bestätigt, 2 Gulden Zinses, zahlbar jährlich an Thomas aus seinen 3 Jauchert Ackers hinter dem Mühlberg an einem Stück neben Hans Reisch, Schmied (Anlieger: Güter des Ludwig Müller und der Stadt), welche nur mit gewöhnlichem Zehnten, Steuer und Dienst belastet und von Schultheiß, Bürgermeister und Rat zu Sigmaringen als hinreichendes Unterpfand anerkannt worden sind. Die 3 Jauchert sind als Unterpfand verschrieben worden. Der Zins kann abgelöst werden.
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Hans Roye, Bürger and Gastgeber zu Sigmaringen, verkauft dem Frater Philipp Resch, Konventuale des Gotteshauses St. Ulrich in Augsburg und der Zeit Pfarrer zu Sigmaringen, für 40 Gulden Landeswährung Hauptgut, deren baren Empfang er bestätigt, 2 Gulden Zinses, zahlbar jährlich an Thomas aus seinen 3 Jauchert Ackers hinter dem Mühlberg an einem Stück neben Hans Reisch, Schmied (Anlieger: Güter des Ludwig Müller und der Stadt), welche nur mit gewöhnlichem Zehnten, Steuer und Dienst belastet und von Schultheiß, Bürgermeister und Rat zu Sigmaringen als hinreichendes Unterpfand anerkannt worden sind. Die 3 Jauchert sind als Unterpfand verschrieben worden. Der Zins kann abgelöst werden.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 1 Nr. 64
Nr. 56
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 1 Stadtarchiv Sigmaringen: Urkunden
Stadtarchiv Sigmaringen: Urkunden >> Urkunden
1598 Dezember 22 (Dienstag nach Thomas)
Urkunden
Siegler: Schultheiß, Bürgermeister und Rat der Stadt Sigmaringen mit dem Stadtsiegel
Überlieferungsart: Abschrift
Besonderheiten: masch. Abschr., Pap., 4 Bl., bgl. 1925. Das Original wurde von der Stadt Sigmaringen am 7. März 1925 S.D. dem Erbprinzen Friedrich von Hohenzollern als Patengeschenk für dessen erstgeborenen Sohn Friedrich Wilhelm Fidelis, geb. 3. Februrar 1924, überreicht (heute: FAS HS 1-80 T 7 R 53, 203)
Überlieferungsart: Abschrift
Besonderheiten: masch. Abschr., Pap., 4 Bl., bgl. 1925. Das Original wurde von der Stadt Sigmaringen am 7. März 1925 S.D. dem Erbprinzen Friedrich von Hohenzollern als Patengeschenk für dessen erstgeborenen Sohn Friedrich Wilhelm Fidelis, geb. 3. Februrar 1924, überreicht (heute: FAS HS 1-80 T 7 R 53, 203)
Müller, Ludwig; Sigmaringen
Reisch, Hans; Sigmaringen
Resch, Philipp; Augsburg
Roy, Hans; Gastwirt, Sigmaringen, -1591
Augsburg A
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:49 MESZ
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