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Berichtsheft Nr. 9 (mit Inhaltsverzeichnis)
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BR 2350 Regierung Köln, Dienststrafverfahren gegen den Oberbürgermeister der Stadt Köln Dr. h.c. Konrad Adenauer (1933)
Regierung Köln, Dienststrafverfahren gegen den Oberbürgermeister der Stadt Köln Dr. h.c. Konrad Adenauer (1933) >> 2. Berichte zu angeblichen Verfehlungen sowie Sammlung von Beweismaterialien
ca. 1932-1933
Enthaeltvermerke: enthält: 1. Die Schnellbahn Köln-Dortmund, 2. Verletzung des Etatsrechts bei den Notstandsarbeiten, 3. Weitere Fälle zum Bericht: Aus dem Amtsbereich der Liegenschaftsverwaltung, 4. Verschleuderung des Hofgutes "Friedrichshof", Gemarkung Rondorf, 5. Eine außerordentliche Begünstigung des Justizrates Falk bei einem Grundstücksgeschäft zwischen ihm und der Stadt Köln, 6. Nochmals Fälle zum Bericht: Aus dem Amtsbereich der Liegenschaftsverwaltung, 7. Überpreis bei einem Grundstücksankauf, 8. Auffallendes Entgegenkommen des Liegenschaftsamtes gegenüber der Firma Schlagwein & Wieder AG bzw. der Wohnungsbau Gesellschaft Grüngürtel GmbH (Geschäftsführer Schlagwein), 9. Verletzung des Etatsrechts bei den Gas- und Elektrizitätswerken, 10. Die Beleuchtungseinrichtung an der Bordseite der Hohenzollernbrücke, 11. Die Leuchtfontäne im Messegelände (aus dem Inhaltsverzeichnis)
Regierung Köln
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.