Einigung zwischen Kloster Haina und Cappel über die 'Menweide' zu Lendorf
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Urk. 18, 124
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel a1269
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Lendorf, 1269 Juli 10
Ausf. Perg., die untere Hälfte durch Hitze zerstört und vollst. aufgeklebt. - Urspr. anh. Sg. ab
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum in Lintdorf anno domini M. cc. Lxix. in die Septem fratrum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich und der Konvent von Haina (Hegene) bekunden, daß im Streit mit Abt und Konvent von Cappel über die zu Lendorf (Lintdorf) gelegenen 'Menweide' genannten Weiden sich beide Parteien dahingehend geeinigt haben, daß Cappel auf alle Ansprüche (omni actioni) an Äckern, Wiesen, Weiden, Gehölzen und Gewässern verzichtet und dafür von Haina als Ersatz einige 'Semeide' genannte Äcker (quosdam agros qui Semeide wlgaliter nuncupantur) zu Eigentumsrecht erhält.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: ---
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Abt Johann von Cappel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Hainaer Priester und Mönche (sacerdotes et monachi) Bruder Heinrich Prior, Bruder Ludwig von Neukirchen (de noua ecclesia), Bruder Bertram, Bruder Eckehard
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Hainaer 'confratres' Bruder Heinrich von Köln (Colonia), Bruder Ernst
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Pleban in Lendorf
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Cappeler Brüder Ludwig Stolle (Stollo), Gerlach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kloster Haina
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 105v; 107r, daraus die obigen Angaben ergänzt
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest der Cappeler Gegenurkunde: Franz: Kloster Haina (wie Nr.11) 1 Nr.536
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.208
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.185
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich und der Konvent von Haina (Hegene) bekunden, daß im Streit mit Abt und Konvent von Cappel über die zu Lendorf (Lintdorf) gelegenen 'Menweide' genannten Weiden sich beide Parteien dahingehend geeinigt haben, daß Cappel auf alle Ansprüche (omni actioni) an Äckern, Wiesen, Weiden, Gehölzen und Gewässern verzichtet und dafür von Haina als Ersatz einige 'Semeide' genannte Äcker (quosdam agros qui Semeide wlgaliter nuncupantur) zu Eigentumsrecht erhält.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: ---
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Abt Johann von Cappel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Hainaer Priester und Mönche (sacerdotes et monachi) Bruder Heinrich Prior, Bruder Ludwig von Neukirchen (de noua ecclesia), Bruder Bertram, Bruder Eckehard
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Hainaer 'confratres' Bruder Heinrich von Köln (Colonia), Bruder Ernst
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Pleban in Lendorf
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Cappeler Brüder Ludwig Stolle (Stollo), Gerlach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kloster Haina
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 105v; 107r, daraus die obigen Angaben ergänzt
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest der Cappeler Gegenurkunde: Franz: Kloster Haina (wie Nr.11) 1 Nr.536
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.208
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.185
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ