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Tannhäuser oder Der Sängerkrieg auf Wartburg
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Weimarische Zeitung Nr. 19, 23. Januar 1884, S. 1f.: Das Haus war „dichtgefüllt“. „Die früher arg verkannten Schönheiten des Werkes sind heutzutage zu allgemeiner Würdigung gelang, daß der Hörer sich ihres Werthes auch dann bewußt wird, wenn die Darbietung derselben nicht ganz den Vorstellungen entspricht. [...] Namentlich die Anforderungen, die Wagner an den Sänger und Darsteller der Titelrolle stellt, sind gewaltige, sowohl in körperlicher wie geistiger Beziehung. Durch die ganze Figur muß von Anfang bis Ende jener heroische, bezwingende Zug gehen, der dem Helden erst seine charakteristische Signatur verleiht und ohne den sowohl Konflikt wie Katastrophe an Bedeutung ganz wesentlich einbüßen. [...] Der CHOR leistete recht gutes und das Orchester unter Kapellmeister Lassens umsichtiger Leitung war mit Eifer bei der Sache.“ Als Tip für die Regie führt der Rezensent (W.) an, das „Muttergottesbild“ sei nicht in die Mitte der Szene, sondern „im Vordergrunde rechts“ zu platzieren. Tannhäuser habe „nach der Verwandlung bei dem Anblick der freien Natur entzückt die Erde zu küssen und dann im stummen Gebet vor dem Bilde zu knieen“.