Das Deutsche Haus zu Virnsberg gibt als Lehenherrschaft der Pfarrei Ergersheim seine Zustimmung dazu dass die Dorfgemeinde von Pfaffenhofen und Pergshofen der mit den unten genannten Gütern ausgestatteten S. Nyclas-Kapelle zu Pfaffenhofen einen eigenen Pfarrer geben, dessen Belehnung jedoch dem Deutschen Hause zustehen soll; das Vermögen der Kapelle besteht neben Kelchen, Büchern, Meß- und anderen Geräten aus: a) einem Hof mit Haus und Stadel zu Pfaffenhofen, b) einer Korngilt aus einem Gut daselbst, c) einem Gütlein daselbst, d) einem Tagwerk Wiese in der Rammach, e) einer Korngilt und 1 Fasnachthuhn aus einem Hofe zu Ergersheim und f) einer Korngilt aus einem Gut zu Puchheim, worauf die Verpflichtung zu einer in der S. Maria-Magdalenen-Kapelle daselbst zu lesenden Wochenmesse lastet; zuglelich quittiert der Pfarrer Heinrich zu Ergersheim über die ihm als Widerlegung überlassenen Korngilt aus einem Hofe zu Pergshofen. - Komtur: Fridrich von Eglofstein. - Inhaber von a) Heincz Wagenstell - b) Hanse Wagenstell, - c) Fritz Stocklein, - d) Fricz Hörrenlein, e) Hanse Kreuzczner von Puchheim (Grundeigentümer: Die Maria-Magdalena-Kapelle daselbst), - f) Volcz Schirmer. - Vorbesitzerin von a) Alheid die alte Resspin, Bürgerin zu Windsheim. - Stifter von c) Heinrich Knevschlein, Bürger zu Windsheim. - Vertreter der Gemeinden: Hansel und Ruchhart, Gotteshausmeister der S. Nyclas-Kapelle zu Puecheim. - Zeugen: Herr Walther der Pfarrer zu Lenckersheim, Fridrich, Pfarrer zu Ickelnheim der Vogel und Chuntz Kompf, Bürgermeister zu Windsheim; Peczzolt Ernst; Hanse Amman; Walther Plewer, Bürger daselbst. - Mitsiegler: Herr Heinrich, Pfarrer zu Windsheim, Heinrich, Pfarrer zu Ergersheim.
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Das Deutsche Haus zu Virnsberg gibt als Lehenherrschaft der Pfarrei Ergersheim seine Zustimmung dazu dass die Dorfgemeinde von Pfaffenhofen und Pergshofen der mit den unten genannten Gütern ausgestatteten S. Nyclas-Kapelle zu Pfaffenhofen einen eigenen Pfarrer geben, dessen Belehnung jedoch dem Deutschen Hause zustehen soll; das Vermögen der Kapelle besteht neben Kelchen, Büchern, Meß- und anderen Geräten aus: a) einem Hof mit Haus und Stadel zu Pfaffenhofen, b) einer Korngilt aus einem Gut daselbst, c) einem Gütlein daselbst, d) einem Tagwerk Wiese in der Rammach, e) einer Korngilt und 1 Fasnachthuhn aus einem Hofe zu Ergersheim und f) einer Korngilt aus einem Gut zu Puchheim, worauf die Verpflichtung zu einer in der S. Maria-Magdalenen-Kapelle daselbst zu lesenden Wochenmesse lastet; zuglelich quittiert der Pfarrer Heinrich zu Ergersheim über die ihm als Widerlegung überlassenen Korngilt aus einem Hofe zu Pergshofen. - Komtur: Fridrich von Eglofstein. - Inhaber von a) Heincz Wagenstell - b) Hanse Wagenstell, - c) Fritz Stocklein, - d) Fricz Hörrenlein, e) Hanse Kreuzczner von Puchheim (Grundeigentümer: Die Maria-Magdalena-Kapelle daselbst), - f) Volcz Schirmer. - Vorbesitzerin von a) Alheid die alte Resspin, Bürgerin zu Windsheim. - Stifter von c) Heinrich Knevschlein, Bürger zu Windsheim. - Vertreter der Gemeinden: Hansel und Ruchhart, Gotteshausmeister der S. Nyclas-Kapelle zu Puecheim. - Zeugen: Herr Walther der Pfarrer zu Lenckersheim, Fridrich, Pfarrer zu Ickelnheim der Vogel und Chuntz Kompf, Bürgermeister zu Windsheim; Peczzolt Ernst; Hanse Amman; Walther Plewer, Bürger daselbst. - Mitsiegler: Herr Heinrich, Pfarrer zu Windsheim, Heinrich, Pfarrer zu Ergersheim.
Ritterorden, Urkunden 5338
Zusatzklassifikation: Zustimmung
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 16. Kommende Virnsberg
1371 Februar 18
Pergament
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geben an der Vasnacht 1371.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit 3 Siegeln (das mittlere stark, die äußeren wenig verletzt). Blattzahl: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit 3 Siegeln (das mittlere stark, die äußeren wenig verletzt). Blattzahl: 1
Heinrich (Pfarrer zu Windsheim)
Heinrich (Pfarrer zu Ergersheim)
Egloffstein, Friedrich v. (Komtur zu Virnsberg)
Wagenstell, Heinrich
Wagenstell, Johann
Stocklein, Friedrich
Hörrenlein, Friedrich
Kreuzczner, Johann
Schirmer, Volz
Resspin, Alheid die alte
Knevschlein (Kneuschlein?), Heinrich
Walther, N
Friedrich, N
Vogel, N
Kompf, Konrad
Peczzolt, Ernst
Amman, Johann
Pleuer, Walther
Virnsberg (Gde. Flachslanden, Lkr. Ansbach)
Ergersheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Pfarrer
Pfaffenhofen (Gde. Burgbernheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Sankt Nikolaus-Kapelle
Bergtshofen (Gde. Gallmersgarten, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Buchheim (Gde. Burgbernheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Sankt Maria Magdalena-Kapelle
Lenkersheim (Gde. Bad Windsheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Ickelheim (Gde. Bad Windsheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Windsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Pfarrer
Windsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Bürger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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