A Rep. 040-05-02 Amts- und Gemeindeverwaltung Wannsee (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
A Rep. 040-05-02
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 3 Bezirksverwaltungen und ihre territorialen Vorgängerbehörden >> A 3.1 Magistrate, Amts-, Guts- und Gemeindeverwaltungen >> A Rep. 040 Amts-, Guts- und Gemeindeverwaltungen Bezirk Zehlendorf vor 1920
1919 - 1921
Vorwort: A Rep. 003-05-02 Gemeindeverwaltung Wannsee
1. Behördengeschichte
Die Gegend um das Dorf Stolpe war 1863 noch weitgehend unbesiedelt. Wilhelm Conrad,ein Naturfreund, erfolgreicher Bankier und Direktor der Berliner Handelsgesellschaft, erwarb 1863 den Gasthof Stimmiger Krug. Nach weiterem Landerwarb 1870 ließ W. Conrad die Villa Alsen errichten. Dies war der Beginn der Gründung der Kolonie Alsen, einer gepflegten Villenkolonie.
Ab 1874 begann die Besiedlung entlang des Ostufers des Großen Wannsees. Hier wurden weitere Villen in einer Villenkolonie Wannsee angelegt. Um zusätzliches Publikum für die Ansiedlung in den Kolonien zu gewinnen, musste eine effektive Infrastruktur geschaffen werden. 1874 wurde eine Bahnverbindung zwischen Berlin und Wannsee durchgesetzt. Außerdem fuhr die Bahn im Anschluss bis hinaus nach Potsdam. Am 12. Okober 1898 erfolgte die Umwandlung des Namens der Landgemeinde Stolpe in Wannsee und die Bildung eines eigenen Amtsbezirkes Wannsee seit dem 01. April 1899 (1) aus dem Dorf Stolpe, der Kolonie Alsen und der Kolonie Wannsee. Im Zuge der Bildung Groß-Berlins 1920 wurde die Gemeinde dem Verwaltungsbezirk Zehlendorf zugeordnet.
(1) LAB A Rep. 040-06-02, Nr. 2
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand enthält 11 Akten (0,15 lfm) mit der Laufzeit 1884 - 1921 und ist über eine Datenbank und Findbuch nutzbar.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
3. Literatur- und Quellenverzeichnis
Teltower Kreisblatt : Amtliches Verkündigungsblatt des Landrats des Kreises Teltow ; Tageszeitung für den Kreis Teltow ; Zossen-Wünsdorfer Zeitung.- Darin: Die Woche im Bilde; Die Illustrierte; Landwirtschaft und Gartenbau; Das Leben im Bild; Neue Illustrierte; Mode und Heim.- Mikrofilm-Ausg.: Berlin : Staatsbibliothek zu Berlin.- Präsenzbibliothek LAB Signatur: Zt 0004 - Bestand: Printausgabe .1858 - 14.1869 ;
1871/72 ; 1884 - 1922 (lückenhaft), Bestand: Microfiche: 1858-1872 ; 1875-1903.
1. Behördengeschichte
Die Gegend um das Dorf Stolpe war 1863 noch weitgehend unbesiedelt. Wilhelm Conrad,ein Naturfreund, erfolgreicher Bankier und Direktor der Berliner Handelsgesellschaft, erwarb 1863 den Gasthof Stimmiger Krug. Nach weiterem Landerwarb 1870 ließ W. Conrad die Villa Alsen errichten. Dies war der Beginn der Gründung der Kolonie Alsen, einer gepflegten Villenkolonie.
Ab 1874 begann die Besiedlung entlang des Ostufers des Großen Wannsees. Hier wurden weitere Villen in einer Villenkolonie Wannsee angelegt. Um zusätzliches Publikum für die Ansiedlung in den Kolonien zu gewinnen, musste eine effektive Infrastruktur geschaffen werden. 1874 wurde eine Bahnverbindung zwischen Berlin und Wannsee durchgesetzt. Außerdem fuhr die Bahn im Anschluss bis hinaus nach Potsdam. Am 12. Okober 1898 erfolgte die Umwandlung des Namens der Landgemeinde Stolpe in Wannsee und die Bildung eines eigenen Amtsbezirkes Wannsee seit dem 01. April 1899 (1) aus dem Dorf Stolpe, der Kolonie Alsen und der Kolonie Wannsee. Im Zuge der Bildung Groß-Berlins 1920 wurde die Gemeinde dem Verwaltungsbezirk Zehlendorf zugeordnet.
(1) LAB A Rep. 040-06-02, Nr. 2
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand enthält 11 Akten (0,15 lfm) mit der Laufzeit 1884 - 1921 und ist über eine Datenbank und Findbuch nutzbar.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
3. Literatur- und Quellenverzeichnis
Teltower Kreisblatt : Amtliches Verkündigungsblatt des Landrats des Kreises Teltow ; Tageszeitung für den Kreis Teltow ; Zossen-Wünsdorfer Zeitung.- Darin: Die Woche im Bilde; Die Illustrierte; Landwirtschaft und Gartenbau; Das Leben im Bild; Neue Illustrierte; Mode und Heim.- Mikrofilm-Ausg.: Berlin : Staatsbibliothek zu Berlin.- Präsenzbibliothek LAB Signatur: Zt 0004 - Bestand: Printausgabe .1858 - 14.1869 ;
1871/72 ; 1884 - 1922 (lückenhaft), Bestand: Microfiche: 1858-1872 ; 1875-1903.
Bestand
Zugangsbestimmungen: Einige Akten sind aufgrund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es gesonderter Zustimmung des Landesarchivs.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Berlin (Archivtektonik)
- A Bestände vor 1945 (Tektonik)
- A 3 Bezirksverwaltungen und ihre territorialen Vorgängerbehörden (Tektonik)
- A 3.1 Magistrate, Amts-, Guts- und Gemeindeverwaltungen (Tektonik)
- A Rep. 040 Amts-, Guts- und Gemeindeverwaltungen Bezirk Zehlendorf vor 1920 (Bestand)
- A Rep. 040-05-02 Amts- und Gemeindeverwaltung Wannsee (Bestand)